Monthly archive

Februar 2019

Politik

Deportierte Völker

Vor 70 Jahren ließ Stalin die Tschetschenen und Inguschen aus ihrer Heimat im Nordkaukasus nach Zentralasien verschleppen. Die Folgen wirken sich bis heute auf das Geschehen in Europas unruhigster Region aus – und auf die gesamte russische Politik. Der Tag, an dem in Sotschi mit viel Aufwand der Abschluss der Olympischen Spiele gefeiert wird, ist zugleich der… Keep Reading

Politik

Gedenkveranstaltung an die Deportation der TschetschenInnen am 23. Februar 1944

Wien.Am 22.Februar 2019 haben sich rund 200 Menschen im Festsaal des Amtshauses im fünften Wiener Gemeindebezirks getroffen, um der Deportation von 500.000 TschetschenInnen und InguschInnen zu gedenken. Seit Oktober 2018 unterstützte uns das IOM- Team, die Jugendlichen und  StellverterInnen aus dem Kulturverein ICHKERIA um die Veranstaltung zum Gedenken der Deportation aus Tschetschenien am 22. Februar… Keep Reading

Deportation 1944

Der Schmerz der Seele – 23.02.1944

Der tschetschenische Historiker Mairbek Vatchagaev beschreibt, wie die Geschichte der Deportation von 1944 immer noch die Seelen der Tschetschenen und Inguschen berührt. »Wir werden nicht weinen! Wir werden nicht brechen! Wir werden nicht vergessen!« Diese Worte, die in den Jahren der Deportation zum Motto für alle Überlebenden Wainachen und ihrer Nachkommen wurden, sind in das… Keep Reading

Deportation 1944

Die Deportation der Tschetschenen und Inguschen

Das Schicksal der Krimtataren ist seit dem Sieg von Jamala beim Eurovision Song Contest auf der ganzen Welt bekannt, weit weniger beachtet wurde, dass 1944 auch Tschetschenen, Inguschen, Karatschaier, Balkaren, Mescheten und Kalmücken deportiert worden sind und dies obwohl Daria Kulesh zwei wundervolle Lieder über Aardax, den berühmt berüchtigten «Panther» Laisat Baisarowa und das Schicksal… Keep Reading

Deportation 1944

Die Gräber der Großeltern

Stellen Sie sich die Menschen vor, die aus dem dreizehnjährigen Exil zurückgekehrt sind und ihre einheimischen Siedlungen nicht wiedererkennen. Alles ist überwachsen. Die Häuser sind verfallen und zerstört, selbst die Grabsteine ​​der Friedhöfe verschwunden. Wo sind sie? Wer könnte unter normalen Leuten denken, dass Platten aus den Gräbern Baumaterial sind und dass Sie in einem… Keep Reading

Разное

Die wainachischen Waisen des Holdomor

In den Jahren 1932-1933 konnten Tausende von Ukrainern, der Tötung durch Hunger, dem »Holodomor« entkommen, die Millionen von Leben in der ukrainischen sozialistischen Sowjetrepublik kostete. Einige gingen ins tschetschenische Autonome Oblast, wo die einheimischen Familien sie aufnahmen. Dieser Teil der Geschichte blieb außerhalb von Tschetschenien bisher beinahe unbekannt.  Im kleinen tschetschenischen Aul Belgata erinnere man… Keep Reading

Schauprozess gegen Bürgerrechtler: Tschetschenisches Rollenspiel

In der Kaukasusrepublik steht Ujub Titijew wegen Drogenbesitzes vor Gericht. Zufällig war er der Chef der Menschenrechtsgruppe Memorial. SCHALI taz | Der Angeklagte steht ruhig in dem Kasten aus weiß gestrichenen Gitterstäben. Mancher Streben hat der Kraft der Inhaftierten mit den Jahren nachgegeben. Nicht alle Stäbe bilden noch gerade Linien. Manchmal stützt sich Ujub Titijew auf den… Keep Reading

Политика

»Putinismus wird 100 Jahre herrschen

„Die Illusion der Wahl ist der wichtigste Trick der westlichen Lebensweise“ Es sind Sätze, wie man sie bislang nur von Putin-Kritikern gehört hat und wie sie vom Kreml bislang stets bestritten wurden. Jetzt hat Putins „persönlicher Berater“ und Beauftragter für die Ukraine Wladislaw Surkow in einem russischen Politik-Magazin einen Artikel geschrieben, der wohl in die Geschichtsbücher eingehen wird.  … Keep Reading

Kommentar zum Artikel: Mindestsicherug: Grüne gegen „Armutsförderungsgesetz“

Der folgende Kommentar handelt von der Aussage vom FPÖ-Regierungskoordinator Norbert Hofer, dass in Wien 30.000 Tschetschenen Mindestsicherung beziehen. Da wirft sich einem die Frage auf, wie ist das überhaupt möglich? In Wien leben rund 16 Tausend Menschen, die Staatsbürger der russischen Föderation sind und in Österreich leben 30.000 russische Staatsbürger, darunter sind Tschetschenen, Inguschen, Dagestaner… Keep Reading

Wer Waffe am Praterstern hat, zahlt bis 500 € Strafe

In Wien treten am heutigen Freitag zwei Waffenverbotszonen in Kraft. Sie befinden sich beim Praterstern und beim Franz-Josefs-Kai. Die Polizei ist gerüstet. In Wien treten am 1. Februar zwei Waffenverbotszonen in Kraft. Sie befinden sich beim Praterstern und beim Franz-Josefs-Kai. Um Punkt Mitternacht sind die beiden Waffenverbotszonen in Wien in Kraft getreten. Sie betreffen die… Keep Reading

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