Super-Mudschahedin #Munāfiq

рубрика: Inguschische Ironie

Für manche, und besonders für unsere Super-Mudschahedin, scheint es sich ja schon an der Grenze zum Glaubensabfall zu bewegen, Empathie für Nichtmuslime zu zeigen. Möge Allah die Umma vom Übel der Handschar-SS befreien.

Mullah Nasreddin lief mit einer großen Gruppe von Anhängern über den Basar. Was auch immer Nasreddin tat, seine Anhänger kopierten es sofort. Alle paar Schritte blieb Nasreddin stehen und schüttelte seine Hände in der Luft, berührte seine Füße, sprang auf und schrie »Hu Hu Hu!« Seine Anhänger taten genau dasselbe. Einer der Händler, der Nasreddin kannte, fragte ihn leise: »Was machst du mein alter Freund? Warum imitieren diese Leute dich?« – »Ich bin ein Sufi-Scheich geworden« antwortete Nasreddin. »Dies sind meine Muriden [spirituelle Schüler] ich helfe ihnen, Erleuchtung zu erlangen!« – »Woher weißt du, wenn sie Erleuchtung erreichen?« – »Das ist der einfachste Teil! Jeden Morgen zähle ich sie. Die, die gegangen sind – haben Erleuchtung erlangt!«

»Als ich einmal in der Wüste war« erzählte Nasreddin eines Tages »habe ich einen ganzen Stamm schrecklicher und blutrünstiger Beduinen zum Rennen gebracht!« – »Wie ist dir das denn gelungen?« »Ganz einfach! Ich bin weggerannt und sie rannten hinter mir her.«

Nasreddin behauptete, er sei in Mekka gewesen und habe lange in Arabien gelebt. »Sag uns, was Kamel auf Arabisch heißt« sagte einer seiner Freunde im Teehaus. »Man sollte mehr Sinn für Größenordnungen haben und nicht nach so einem riesigen Tier fragen« sagte der Mullah.

»Wie steht es denn mit dem arabischen Wort für Ameise?«

»Viel zu klein!«

Jemand rief: »Nun denn, welches ist das arabische Wort für Lamm?«

»Ich bin überzeugt, sie haben dafür ein Wort, aber ich war nicht lange genug dort, um es herausfinden zu können. Ich reiste ab, als die Lämmer gerade eben geboren waren, und sie hatten noch keine Zeit für die Zeremonie der Namensgebung gehabt.«

Eines Tages wollten die Dorfbewohner sich mit Nasreddin einen Spaß machen. Da man ihn für einen heiligen Mann, wenngleich von nicht recht verständlicher Art, hielt, gingen sie zu ihm mit der Bitte, er möge in ihrer Moschee eine Predigt halten. Als der Tag kam, bestieg Nasreddin die Kanzel und sagte: »O Leute! Wisst ihr, was ich euch erzählen werde?« – »Nein, wir wissen es nicht« riefen sie. »Ehe ihr nicht wisst, kann ich es auch nicht sagen. Ihr seid zu unwissend, als dass ich damit anfangen kann« sagte der Mulla, übermannt von Entrüstung über so unwissende Leute, die ihm seine Zeit stahlen. Er stieg von der Kanzel und ging heim. Leicht verärgert ging eine Abordnung wieder zu seinem Hause und bat ihn, am kommenden Freitag, dem Tag des Gebetes, zu predigen. Nasreddin begann die Predigt mit derselben Frage wie beim vorigen Mal. Diesmal antwortete die Versammlung wie aus einem Munde: »Ja, wir wissen es!« – »In diesem Fall« sagte der Mulla »besteht für mich keine Notwendigkeit, euch länger aufzuhalten. Ihr könnt gehen.« Und kehrte heim. Nachdem man ihn bewegt hatte, auch am dritten drauffolgenden Freitag zu predigen, begann er seine Ansprache wie zuvor: »Wisst ihr es oder wisst ihr es nicht?« Die Versammlung war darauf gefasst. »Einige von uns wissen es, andere nicht.« – »Ausgezeichnet!« sagte Nasrudin. »Dann lasst diejenigen, die es wissen, ihr Wissen denen mitteilen, die es nicht wissen.« Und ging nach Hause.

Im Teehaus erzählten einige Soldaten prahlerisch von ihrem letzten Feldzug. Eifrig umdrängten die Dorfbewohner sie und hörten zu. »Und ich« so erzählte ein furchterregend aussehender Krieger »ich nahm mein zweischneidiges Schwert und stürmte gegen die Feinde, wie Spreu wurden sie zur Rechten und zur Linken zerstreut. Wir waren die Sieger!« Er erntete begeisterten Applaus. Nasreddin, der zu seiner Zeit Feldzüge mitgemacht hatte, mischte sich ein und sagte: »Das erinnert mich an den Tag, als ich einem Feinde auf dem Schlachtfeld ein Bein abschlug. Tatsächlich ganz abgeschlagen!« – »Du hättest besser daran getan« erwiderte der Hauptmann der Soldaten »ihm den Kopf abzuschlagen.« – »Das war nicht möglich« entgegnete der Mulla »denn weißt du, das hatte schon jemand anders getan.«

Ein Nachbar bittet den Hodscha um dessen Esel. Der Hodscha aber, der das Tier nicht weggeben möchte, antwortet: »Der Esel ist nicht hier, ich habe ihn zur Mühle geschickt.« Kaum hat er das gesagt, fängt auch schon der Esel im Stall lauthals an zu schreien. »Du hast doch gesagt, der Esel sei nicht da, und jetzt schreit er«, meint der erstaunte Nachbar. Da antwortet ihm der Hodscha: »Mir, mit meinem weißen Bart, mir glaubst du nicht, aber einem Esel glaubst du!«

Der Hodscha predigt in der Moschee. Er erklärt, es sei Sünde, wenn Frauen sich schminkten. Da weist einer der Zuhörer darauf hin, dass die Frau des Hodscha sich doch auch schminke. Da entgegnet er: »Tja, wem es steht, dem steht es!«

Anfrage an Radio Jerewan: Stimmt es das Russland gezielt syrische Krankenhäuser mit Fassbomben bombardiert?

Antwort: Im Prinzip ja. Aber es war nicht eine Fassbombe, sondern eine Iskander. Und es war kein Angriff auf ein ziviles Ziel, sondern ein militärisches – denn Russland bekämpft den Terrorismus bereits bei der Entstehung weshalb die Entbindungsstation ebenfalls eliminiert wurde.

»Was bedeutet Schicksal, Mulla?« – »Mutmaßungen« – »Wie das?« – »Du nimmst an, die Dinge nehmen einen guten Lauf, aber sie tun es nicht – das nennst du Unglück. Du vermutest, die Dinge werden schlecht ausgehen, und sie gehen gut aus – das nennst du Glück. Du nimmst an, gewisse Dinge werden geschehen oder nicht geschehen – und daher fehlt es dir an Intuition, und du hast keine Ahnung, was sich ereignen wird. Du setzt voraus, die Zukunft sei unbekannt. Wenn man dich bei irgendetwas etwas ertappt – das nennst du Schicksal.

Nasreddin hatte Geld gespart, um sich ein neues Hemd zu kaufen. Voller Freude suchte er einen Schneider auf. Der Schneider nahm Maß und sagte: »Komm in einer Woche wider und – wenn Allah will – wird dein Hemd fertig sein.« Der Mullah fasste sich eine Woche lang in Geduld und ging dann wieder in den Laden. »Es hat eine Verzögerung gegeben. Aber – wenn Allah will – wird dein Hemd morgen fertig sein.« Am nächsten Tag kam Nasrudin wieder. »Es tut mit leid« sagte der Schneider »aber es ist noch nicht fertig. Frage morgen noch einmal nach, und – wenn Allah will – wird es fertig sein.« Gereizt fragte Nasreddin: »Und wie lange wird es dauern, wenn du Allah aus dem Spiel lässt?«

Bei der Überquerung des Mittelmeeres wird den Flüchtlingen auf die Frage der Ankunft oder Sicherheit meist nur geantwortet: In schā‘ Allāh