Russische Spur: Erneuter politischer Mord an tschetschenischen Flüchtlingen in Europa

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In Nordfrankreich, in der Stadt Lille, wurde ein tschetschenischer Flüchtling Imran Aliyev, bekannt unter dem Pseudonym Mansour Stary, tot aufgefunden. Davon berichtete die Internetseite www.kavkazr.com.

Nach vorläufigen Angaben wurde im Zimmer eines der Hotels die Leiche eines Einheimischen aus Tschetschenien mit Spuren von gewaltsamem Tod gefunden. Es wird behauptet, dass das Identifizierungsverfahren bereits durchgeführt wurde und nur Verwandte bestätigten, dass es Imran Aliyev war, der getötet wurde.

Laut „La Voix Du Nord“ wurde die Leiche am 30.Januar gegen 11:30 Uhr Ortszeit von einem Mitarbeiter des „Coq Hardi“ Hotels entdeckt. Das Zimmer befand sich in der obersten Etage und war vom 29. bis 30. Januar für eine Nacht gebucht. Am Körper wurden mehrere Messerwunden gefunden, es lag ein Messer in der Nähe des Opfers. Imran Aliyev war unter seinem Pseudonym Mansur Stary dafür bekannt, dass er bei YouTube und Facebook Anklang fand.

Derzeit untersucht die Polizei den Tatort, um das Motiv für den Angriff zu ermitteln und die Identität des Täters zu bestätigen. Bisher haben die Polizeibeamten den Namen der ermordeten Person nicht offiziell genannt.

Dies ist eine weitere Alarmierung an die Behörden weltweit, wen sie aus dem Ausland, besonders aus dem russischen Raum, einwandern lassen. Menschen suchen Zuflucht, weil sie im eigenen Land nicht leben können, da sie politisch verfolgt, gefoltert und gar getötet werden, wenn sie nicht dieselbe Meinung vertreten wie ihre Anhänger.

Dieser Fall ist nicht der erste und wird auch nicht der letzte sein. Es ist heutzutage ein Kinderspiel für den russischen Geheimdienst, jemanden zu finden, der für Geld oder gar aus Rache töten würde.

2009 kam es zur ersten politischen Ermordung an Umar Israilov in Wien Floridsdorf, 2019 die zweite politische Ermordung an Zelimkhan Khangoshvilli in Berlin. Beide Szenen spielten sich am helllichten Tag ab.

Fast jeden Tag tauchen Fälle in Tschetschenien auf, bei denen junge Männer vor Gericht gebeten werden, und für die Taten, die während der Kriegszeit passiert sind, verurteilt und jahrelang hinter Gitter müssen, weil sie nicht für Putins Regime arbeiten wollten.

Man könnte Unmengen an Mordfällen nennen, die Putins Marionette Ramzan Kadyrov durchführen lassen hat, nur weil ihm die Meinungen seiner eigenen Landsleute nicht gefallen.

In Österreich werden mittlerweile viele Asylanträge aberkannt und mit einem Visum ersetzt. Ein Asyl gewährt einem die Sicherheit für lange Zeit, aber ob nun ein Visum nicht genauso gut hält ist fragwürdig. Es fehlt in dem Fall nur eine Ablehnung zur Verlängerung des Visums und die Heimreise wäre somit in Anbetracht zu ziehen. Es wird den tschetschenischen Familien teils aufgedrängt die Aberkennung zu unterschreiben. Werden genau diese Familien, die hier Schutz suchen und brauchen abgeschoben, überlässt man sie automatisch dem Tod.

Die Sicherheit der tschetschenischen Flüchtlinge ist in großen Maßen in Gefahr!

Mitglieder des Kulturverein ICHKERIA, Studentin Khava Iskhanova