FPÖ-Innenminister? „Wenn Kurz das sagt, ist das so.“

рубрика: Без рубрики
ÖVP Wien-Chef Gernot Blümel (Bild: Sabine Hertel)

Der enge Kurz-Vertraute und ÖVP Wien-Chef Gernot Blümel rechnet mit raschen Koalitionsverhandlungen.

Obwohl er wahrscheinlich ganz genau weiß, was Kurz denkt, bleibt er vage. „Sie werden von mir vor dem Beginn der Sondierungsgespräche nicht erfahren, was am Ende der Koalitionsverhandlungen herauskommt.“, sagt er. Es gelte nun zu Beginn auszuloten, mit welcher politischen Partei die ÖVP ihr Wahlversprechen der „Veränderung in Österreich“ am besten bewirken kann.

Klare Präferenz
Dabei gebe es eine „ganz, ganz klare Präferenz“: „Möglichst viel von dem, was vorher versprochen wurde, auch umzusetzen. Mit wem, das werden die Gespräche klären“, so Blümel.

Kurz gibt den Ton an
Sebastian Kurz bestimmt jedenfalls den Verlauf der nächsten Wochen: In welcher Reihenfolge die Sondierungsgespräche mit allen Parteien geführt werden, „das wird sich der Sebastian Kurz aussuchen.“

Thema Innenminister
Ein Streitthema zwischen ÖVP und FPÖ ist auf jeden Fall schon identifiziert: Heinz-Christian Strache fordert das Innenministerium, ein bisher traditionell schwarzer Ministerposten.

Dass die ÖVP das akzeptieren müsse, wenn sie eine schwarz-blaue Koalition möchte, sieht Blümel nicht: „Das ist immer eine Frage von Verhandlungen, die haben meistens das Naturell, dass da jeder etwas nachgeben muss.“

Der derzeitige Innenminister Wolfgang Sobotka hätte dabei wohl nichts mitzureden. „Wenn Sebastian Kurz sagen würde, dass das Innenministerium an die FPÖ geht, dann wäre das wohl so.“, beschreibt Blümel die Macht des Chefs in der Partei.

„Was er innerhalb der ÖVP sagt, das ist auch so zu tun. Denn das Wahlergebnis hat gezeigt, dass Sebastian Kurz nicht nur das Vertrauen aus unseren Reihen hat, sondern auch weit darüber hinaus.“, sagt Blümel.

 

http://www.heute.at