Grillen sorgt jetzt an der Donau für heftige Debatte

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Stilarena

So sicher wie der Sommer kommt auch die Diskussion um das öffentliche Grillen in Linz. Diesmal geht es um das Donauufer in Margarethen.

Es ist ein ganz schwieriges Thema! Das Grillen an den Badeseen und am Donauufer in Linz. Seit Jahren schon wird immer wieder darüber diskutiert. Die einen ärgern sich über die Geruchs- und Lärmbelästigung, die anderen lieben es.

 Zuletzt war immer der Pleschinger See der Brennpunkt. Dort wurde als Folge im Vorjahr ein Grillverbot verhängt. Dieses wird von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes kontrolliert, wie Fotos vom Wochenende zeigen.

Erste Erfahrungen zeigen, dass dort statt Grillen heuer Picknicken angesagt ist. Die wenigen Grill-Sünder werden freundlich auf das Verbot aufmerksam gemacht und müssen das Feuer bzw. die Glut sofort löschen.

Ganz anders sieht es heuer in St. Margarethen am Linzer Donauufer (Richtung Wilhering) aus. Dort tummeln sich an schönen Tagen hunderte Grillfreunde. Sehr zum Leidwesen der Anwohner, die gar nicht glücklich sind. Lärm und Rauch sorgen für Ärgern.

Auch im Winterhafen wird heuer bisher mehr gegrillt, als noch in den vergangenen Jahren.

Deshalb wird sich auch die Stadtpolitik mit dem Thema beschäftigen. ÖVP und FPÖ wollen ein Grillverbot im Gemeinderat beschließen.

Die SPÖ war bisher immer gegen ein Verbot. Die Grünen „halten weiter nichts von einem Verbot“, wie Klubobfrau Ursula Roschger gegenüber „Heute“ erklärte. „Ein Verbot sorgt nur dafür, dass sich das Problem verlagert. Das sieht man in Margarethen, wo es erste seit dem Verbot am Plescheringer See das Problem gibt“, gibt Roschger zu bedenken.

 

 

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