Sozialhilfe in Wien: Jeder zweite Bezieher ist Ausländer

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Wien. Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) legte jetzt aktuelle Zahlen zur Mindestsicherung in Wien vor:  Die Zahl der Mindestsicherungsbezieher in Wien sinkt deutlich.

Rückgang. Im August 2018 waren es 129.555 Menschen, um 14.034 Personen weniger als ein Jahr davor. „Ich bin natürlich sehr zufrieden, dass es eine rückläufige Entwicklung ist“, sagte Hacker bei der Vorlage des ersten Mindestsicherungsberichts der Stadt Wien.
Insgesamt waren es 195.238 Menschen, die irgendwann einmal im Vorjahr Mindestsicherung bezogen, im Jahresdurchschnitt waren es 150.150 Personen – 50,8 Prozent davon oder 76.289 Bezieher sind entweder Bürger anderer EU-Staaten, aus Drittstaaten oder unbekannter Herkunft beziehungsweise staatenlos. Für das heurige Jahr wurden 659 Mio. Euro für die Mindestsicherung budgetiert, die angesichts dessen, dass erstmals seit 2015 die Zahl der Bezieher wieder sinkt, auch halten sollten. Im Jahr 2017 beliefen sich die Ausgaben auf 680 Mio. Euro. Für 2019 sind 658 Mio. Euro geplant.

 

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