Opfer lagen stundenlang gefesselt in der Kirche

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In Floridsdorf wurde am Donnerstagnachmittag eine Kirche überfallen. Die Tat begann schon um 13.30 Uhr, die Opfer waren mehrere Stunden lang gefesselt.Bildstrecke im Grossformat »

1|14Bereits um 13.30 Uhr stürmten am 27. Dezember zwei bewaffnete Männer die katholische Kirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf.Bild: Denise Auer

Bereits um 13.30 Uhr stürmten am 27. Dezember zwei bewaffnete Männer die katholische Kirche Maria Immaculata in Wien-Floridsdorf.Erst gegen 16.15 Uhr wurde die Polizei auf den Vorfall aufmerksam. Die Täter hatten ihre Opfer, fünf Ordensbrüder im Alter von ungefähr 60 Jahren, stundenlang misshandelt und gefesselt.Das Areal um die Kirche wurde großräumig abgesperrt.Polizei und WEGA durchkämmten den anliegenden Gebäudekomplex auf der Spur nach den flüchtigen Tätern.Vier der Opfer wurden leicht verletzt, während ein Mann durch schwere Kopfverletzungen erlitt, wie die Wiener Berufsrettung gegenüber „Heute.at“ bekanntgab.Das ganze Statement des Andreas Huber im Video finden SieWegen der unklaren Lage bei Alarmierung rückte die Wiener Berufsrettung mit zehn Rettungsfahrzeugen sowie dem Katastrophenzug aus.Mindestens einer der Täter soll eine Schusswaffe bei sich gehabt haben. Möglicherweise führten die Männer auch Eisenstangen mit sich. Einer der Männer soll noch Bargeld und Wertgegenstände eingefordert haben, bevor das Duo flüchtete.Der Überfall dürfte von langer Hand geplant gewesen sein. Einer der Verdächtigen soll …… bereits zuvor die Kirche ausgekundschaftet haben und wurde dabei gesehen.Der Tatort liegt im Norden des 22. Wiener Gemeindebezirkes in der Anton-Böck-Gasse.Die Klosterkirche der Schulbrüder in Strebersdorf (Floridsdorf).Im Bild: WEGA-Einsatzkräfte vor dem abgeschirmten Tatort.Polizisten vor der Kirche

Die Polizei fahndet derzeit nach zwei Tätern, die am Donnerstagnachmittag eine Kirche in Strebersdorf überfallen haben sollen.

Wenig später wurde ein verstörendes Detail bekannt: laut der Polizei soll die Tat bereits gegen 13.30 Uhr begonnen haben. Die Opfer konnten sich erst nach Stunden befreien.

Mehrere Stunden festgehalten 
„Die Tat streckte sich über mehrere Stunden, gegen 16.17 Uhr entdeckten unsere Kollegen die gefesselten und teils schwer verletzten Opfer“, hieß es auf Twitter.

Ordensbrüder waren Opfer 
Bei den fünf Opfern handelt es sich um Ordensbrüder der Klosterkirche Maria Immaculata. Die Berufsrettung bestätigt, dass einer von ihnen schwere Verletzungen am Kopf erlitten hat. Er wurde mit einem harten Gegenstand geschlagen. Die weiteren vier Männer wurden leicht verletzt. Die Opfer sind zwischen 56 und 68 Jahre alt.

Lagen in ihrem eigenen Blut 
Laut dem „Kurier“ bedrohte einer der Täter einen Ordensbruder in einem Verbindungsgang mit einer Schusswaffe und wies ihn an, sich auf den Boden zu legen. Der zweite Täter dürfte eine Eisenstange als Waffe verwendet haben.

Die hinzukommenden Ordensbrüder, die ihrem Kollegen helfen wollten, wurden ebenfalls misshandelt und gefesselt.

Die Opfer lagen nach der Tat gefesselt und geknebelt in ihren eigenen Blutlachen. Erst nach Stunden konnte sich einer befreien und via Notruf Hilfe holen. Sie wurden ins Spital gebracht. 

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