{"id":1220,"date":"2017-07-26T00:45:56","date_gmt":"2017-07-25T22:45:56","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=1220"},"modified":"2017-07-26T00:45:56","modified_gmt":"2017-07-25T22:45:56","slug":"russisch-tschetschenienkrieg-getotete-und-ermordete-journalisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=1220&lang=de","title":{"rendered":"Russisch-Tschetschenienkrieg, get\u00f6tete und ermordete Journalisten"},"content":{"rendered":"<h2><b><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1221 alignleft\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/polit--300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/polit--300x200.jpg 300w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/polit--480x320.jpg 480w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/polit-.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>1. Tschetschenienkrieg (1994-1996)<\/b><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>GUZUEV, Hussejn<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">gestorben am 26.11.1994<br \/>\nRundfunk Staatskomitee der Tschetschenischen Republik, Vorsitzender<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Get\u00f6tet bei einem Feuergefecht w\u00e4hrend des Sturmangriffs auf Groznyj durch russische Truppen.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>TSCHARIGOV, Gelani<\/b><br \/>\ngestorben am 14.12.1994<br \/>\n<i>Fernsehen der Tshetschenischen Republik<\/i>, Groznyj, Tschetschenien, Kameramann<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gestorben an Schwerverletzungen bei einem Luftangriff der russischen Luftarmee.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>ELBAUM, Cynthia<\/b><br \/>\nGestorben am 22.12.1994<br \/>\nZeitschrift\u00a0<i>Time<\/i>, USA, freie Journalistin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ums Leben gekommen w\u00e4hrend der Luftbombardierung von Groznyj durch russische Truppen.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>AKHMADOV, Bilal<\/b><br \/>\n1972 &#8211; 31.12.1994<br \/>\n<i>Fernsehen der Tschetschenischen Republik<\/i>, Groznyj, Tschetschenien, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ermordet in der N\u00e4he vom Eisenbahn-Bahnhof Groznyjs.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>ZHITARENKO, Vladimir<\/b><br \/>\n15.06.1942- 01.01.1995<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Krasnaja Zvezda<\/i>\u00a0(Rotes Stern), Moskau, Russland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ermordet in der N\u00e4he von Groznyj. Es bestehen 3 Versionen des Mords. Die offizielle Version: Tod als Folge eines Beschusses mit Granatwerfern durch russische Landungstruppen. Eine zweite Version stammt vom Innenministerium der Russischen F\u00f6deration und besagt, dass ZHITARENKO von einem tschetschenischen Scharfsch\u00fctzen in den Kopf erschossen wurde. Die Version des Journalisten Oleg BLOZKIJ lautet, dass ZHITARENKO von russischen Wachsoldaten erschossen wurde, nachdem er keine zutreffende \u201aParole\u2019 nennen konnte.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>NURIEV, Sultan<\/b><br \/>\ngestorben am 07.01.1995<br \/>\nFreier Journalist<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Keine weiteren Angaben vorhanden.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>PIEST, Jochen<\/b><br \/>\ngestorben am 10.01.1995<br \/>\n<i>Stern<\/i>, Deutschland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Jochen PIEST erlitt am 10. Januar 1995 an der Bahnstation Tscherwijlonnajn, 25 Kilometer von Grosny entfernt, drei t\u00f6dliche Schussverletzungen. Ein tschetschenischer Partisan hatte den 30-j\u00e4hrigen Moskauer Stern-Korrespondenten von einer Lokomotive aus unter Feuer genommen. Der Reporter war auf dem Weg in den Kaukasus, um \u00fcber den tschetschenischen Widerstand zu berichten.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>JANUS, Valentin Alexandrovich<\/b><br \/>\n26.09.1940-14.01.1995<br \/>\n<i>GTRK Pskov \u2013 staatlicher Fernsehsender<\/i>, Pskov, Russland, Kameramann<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es existieren zwei Versionen \u00fcber den Tod. Nach mehreren Angaben war er zum fraglichen Zeitpunkt am Ort der Stationierung russischen Landungstruppen aus Pskov und wurde dabei erschossen. Nach einer anderen Version wurde JANUS beim Drehen in einem russischen Panzer get\u00f6tet. Dabei entstand die letzte Videoaufnahme von ihm beim Sturm der russischen Landungstruppen auf die tschetschenische Pr\u00e4sidentenresidenz in Groznyj.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>SCHABALIN, Maxim<\/b><br \/>\nvermisst seit dem 27.02.1995<br \/>\n<i>Nevskoe Vremja<\/i>, St. Petersburg, Russland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Zuletzt gesehen &#8211; zusammen mit seinem Kollegen Felix TITOV &#8211; in Nazran\/Tschetschenien am 27. Februar 1995. Am 4. M\u00e4rz sollte der Korrespondent wieder am Arbeitsplatz seiner Zeitung in St. Peterburg erscheinen. Beide hatten zusammen auch aus dem Kosovo und Nagornyi Karabach berichtet.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>TITOV, Felix<\/b><br \/>\nvermisst seit dem 27.02.1995<br \/>\n<i>Nevskoe Vremja<\/i>, St. Peterburg, Russland, Bildkorrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Zuletzt gesehen in Nazran\/Tschetschenien, zusamen mit seinem Kollegen Maxim SCHABALIN, am 27. Februar 1995. Am 4. M\u00e4rz sollten die beiden Korrespondenten eigentlich wieder in der Zeitungsredaktion in St. Peterburg auftauchen. Beide hatten u.a. auch aus dem Kosovo und Nagornyi Karabach berichtet<br \/>\nDie St.Petersburger Zeitung\u00a0<i>Nevskoye Vremja<\/i>, f\u00fcr die Maxim SCHABALIN und Felix TITOV gearbeitet haben, 2004 den Gerd-Bucerius-F\u00f6rderpreis \u201eJunge Presse Osteuropa\u201c zugesprochen bekommen.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>ZEBIEV, Ruslan Ahmedovich<\/b><br \/>\n1972-31.03.1995<br \/>\nFernsehsender\u00a0<i>Presidentskij Kanal<\/i>\u00a0(Pr\u00e4sidentenkanal), Groznyj, Tschetschenien, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Leiche wurde in einer Grube in der N\u00e4he seines eigenen Hauses gefunden. Au\u00dfer seiner T\u00e4tigkeit beim Presse-Dienst des tschetschenischen Pr\u00e4sidenten Dschohar DUDAEV, war er auch beim Radiosender<i>Vostok<\/i>\u00a0(Osten) t\u00e4tig.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>SULEJMANOVA, Alkan<\/b><br \/>\nGestorben am 06.05.1995<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Ichkeria<\/i>, Groznyj, Tschetschenien, Korrespondentin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Umgekommen w\u00e4hrend der Bombardierung der Objekte (???was waren das f\u00fcr Objekte???) von tschetschenischen K\u00e4mpfern in den Umgebungen der Siedlung Schatoj (50 km s\u00fcdlich von Groznyj).<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>KERIMOV, Farhad Asker ogly<\/b><br \/>\nNachrichtenagentur AP (USA), Kameramann des Teledienstes<br \/>\n11.12.1948-22.05.1995<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Erschossen im Wald in der N\u00e4he der Siedlungen Sajasan und Schuani, 44 km s\u00fcdlich von Groznyj. Die Leiche wurde von seinem Bruder nach einigen Tagen identifiziert. Nach Angaben der Zeitschrift\u00a0<i>Soldat Udachi<\/i>, wurde Kerimov aufgrund seiner engen Zusammenarbeit mit den russischen Sicherheitsdiensten von tschetschenischen K\u00e4mpfern erschossen.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>ALJAKINA, Natalja<\/b><br \/>\nerschossen am 17.06.1995\u00a0<i>www.aktuell.ru &#8211; Deutsch-russische Nachrichtenagentur<\/i>, Deutschland, Korrespondentin, u.a. auch f\u00fcr\u00a0<i>Focus<\/i><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Natalia und ihr deutscher Ehemann, der Journalist Gisbert MROZEK sowie der Fotokorrespondent Oleg NIKISCHIN waren an diesem Tag auf dem Weg nach Budjonovsk \u2013 sie wollten \u00fcber die Geiselnahme tschetschenischer Rebellen in einem Krankenhaus berichten. An der Stadtgrenze wurde ihr Wagen f\u00fcr eine \u00fcbliche Kontrolle der Papiere durch russische Soldaten des Innenministeriums angehalten, dann durchgewunken. Wenige Meter danach wurden sie von hinten durch ein Bordmaschinengewehr eines Panzers von der Kontrollstation aus beschossen \u2013 angeblich aus Versehen h\u00e4tten sich zwei Sch\u00fcsse gel\u00f6st, so die Version sp\u00e4ter vor einem Milit\u00e4rgericht. Gisbert MROZEK, der unversehrt blieb, zieht aus den widerspr\u00fcchlichen Zeugenaussagen und dem offenkundigen Desinteresse des Milit\u00e4rstaatsanwalts den Schluss, dass absichtlich geschossen wurde, nicht um die drei Journalisten zu t\u00f6ten, aber einzusch\u00fcchtern.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>IVANOV, Sergej<\/b><br \/>\nVermisst seit dem 21.06.1995<br \/>\nFreier Fotojournalist, St. Peterburg, u.a. f\u00fcr die Zeitung\u00a0<i>Nevskoe Vremja<\/i><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Hatte an einer der Such-Expeditionen in Tschetscheniten nach zwei vermissten Korrespondenten (SCHABALIN und TITOV) der Zeitung\u00a0<i>Nevskoe Vremja<\/i>\u00a0teilgenommen. Um mehr herausfinden zu k\u00f6nnen, begab sich der Journalist selbstst\u00e4ndig zu den s\u00fcdlichen Gebirgsgebieten Tschetscheniens. Am 21. Juni 1995 erhielt Georgij SCHABALIN, Vater von Maxim SCHABALIN, der ebenfalls zwecks Aufsp\u00fcren seines Sohnes nach Tschetschenien gekommen war, eine Nachricht, dass IVANOV in 2-3 Tagen nach Atschhoj-Martan zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Es war die letzte Nachricht \u00fcber Sergej IVANOV. Bis heute wei\u00df man nichts mehr \u00fcber den Verbleib aller drei Medienleute.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>KAGIROV, Schamhan Abdurahmanovich<\/b><br \/>\nGestorben am 12.12.1995<br \/>\n<i>Rossijskaja Gazeta<\/i>, Moskau, Russland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">KAGIROV und drei Miliz-Beamte waren auf dem Weg zu einem der Wahlbezirke (20 km von Groznyj), als der Wagen vermutlich von tschetschenischen K\u00e4mpfern beschossen wurde.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>IVLIEV, Alexej<br \/>\nMOLCHANOV, Evgenij<br \/>\nPLATONOV, Stanislav<br \/>\nZALOEV, Batyr<\/b><br \/>\nAlle umgekommen am 24.12.1995<br \/>\nFernsehsender\u00a0<i>NTV<\/i>, Moskau, Russland<\/p>\n<p class=\"bodytext\">12 km hinter Groznyj kamen der Korrespondent Alexej IVLIEV, sein Kameramann Evgenij MOLCHANOV, der Tonmann Stanislav PLATONOV sowie ihr Fahrer Batyr ZALOEV bei einem Autounfall ums Leben. Sie waren auf dem Weg nach nach Nazran, um die aufgenommenen Materialien mit Hilfe einer dort vorhandenen Relaisverbindung nach Moskau zu kabeln.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>PIMENOV, Viktor<\/b><br \/>\ngestorben am 11.03.1996<br \/>\nFernsehsender\u00a0<i>Vainah<\/i>, Groznyj, Tschetschenien, Kameramann<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Vermutlich Opfer von tschetschenischen Scharfsch\u00fctzen geworden.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>TSCHAJKOVA, Nadezhda<\/b><br \/>\n1963-30.03.1996<br \/>\n<i>Obschaja Gazeta<\/i>\u00a0(Allgemeine Zeitung), Moskau, Russland, Korrespondentin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Nach der gerichtlichen medizinischen Expertise wurde TSCHAJKOVA mit einer \u201eMakarow\u201c erschossen. Zuvor war sie schwer geschlagen worden und anschlie\u00dfend mit verbundenen Augen von hinten in den Kopf erschossen. Es wird vermutet, dass die Leiche erst nach der Tat an der Siedlung Gechi abgelegt wurde.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>JAGODIN, Anatolij Benediktovitsch<\/b><br \/>\ngestorben am 18.04.1996<br \/>\nZeitschrift\u00a0<i>Na boevom postu<\/i>, Zeitschrift des russischen Innenministeriums in Moskau, milit\u00e4rischer Status: Hauptleutnant, von Beruf Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Vor dem Kosakendorf Assinovskaja gerieten die Panzer der Sofrinskaja Brigade der tschetschenischen Innentruppen (Miliz), wo sich auch Anatolij JAGODIN befand, an das Versteck (Hinterhalt) von tschetschenischen Separatisten. Die Aufgabe des Korrespondenten h\u00e4tte in der Beschreibung der R\u00fcckkehr der russischen Armee bestanden.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>EFIMOVA, Nina<\/b><br \/>\ngestorben am 08.05.1996<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Vozrozhdenie\u00a0<\/i>(Wiedergeburt), Groznyj, Tschentschenien, Korrespondentin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Leiche der Korrespondentin wurde vor dem Geb\u00e4ude des \u00d6l-Technikums in Lenin Rajon (Bezirk) in Groznyj gefunden. Die Nachrichtenagentur ITAR-TASS und RIA-Novosti berichteten, die Journalistin und ihre Mutter seien in der Nacht vom 7. Mai entf\u00fchrt und mit dem Kopfschuss get\u00f6tet worden. Als Hintergrund k\u00f6nnten letzte Publikationen der Journalistin \u00fcber Kriminalit\u00e4t gewesen sein.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>HADZHIEV, Ramzan<\/b><br \/>\n14.11.1955-11.08.1996<br \/>\n<i>ORT<\/i>, Moskau, Russland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Am 11. August erlitt der Korrespondent 2 t\u00f6dliche Schussverletzungen am Block-Wachposten in der N\u00e4he von Groznyj aus dem Maschinengewehr eines Panzers von Soldaten der russischen F\u00f6deraltruppen.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>GOGUN, Ivan<\/b><br \/>\nGestorben am 20.08.1996<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Groznenskij Rabochij<\/i>\u00a0(Groznyjer Arbeiter), Groznyj, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Schwer verletzt in Groznyj, danach im Krankenhaus von Vladikavkaz zugestellt gestorben<\/p>\n<h2><b>2. Tschetschenienkrieg (1999-2001)<\/b><\/h2>\n<p class=\"bodytext\"><b>EPENDIEV, Supjan<\/b><br \/>\ngestorben am 29.10.1999<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Groznenskij Rabochij<\/i>\u00a0(Groznyjer Arbeiter), Groznyj, Tschetschenien, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Korrespondent wurde im Rahmen von Kampfhandlungen in Groznyj schwer verletzt und starb nach zwei Tagen.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>GIGAEV, Schamil<\/b><br \/>\nGestorben am 29.10.1999<br \/>\nFernsehen\u00a0<i>Nohtscho<\/i>, Groznyj, Tschetschenien, Kameramann<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Umgekommen w\u00e4hrend der Luftbombardierung durch die russische Armee, die tschetschenische Fl\u00fcchtlinge auf dem Weg von Groznyj nach Nazran beschossen hatte.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>MEZHIDOV, Ramzan Hasanovich<\/b><br \/>\ngestorben am 29.10.1999<br \/>\nFernsehsender\u00a0<i>TV Zentr<\/i>, Moskau, Russland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Schwer verletzt w\u00e4hrend der Bombardierung einer Autokolonne, in der er sa\u00df, auf dem Wege nach Nazran durch die russische Luftarmee. Wegen des hohen Blutverlusts im Krankenhaus von Nazran verstorben.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>LOSKUTOV, Alexander Grigorjevich<\/b><br \/>\n6.09.1955- 17.12.1999<br \/>\nZeitschrift\u00a0<i>Morskoj Sbornik<\/i>\u00a0Moskau, Russland, Korrepondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Gestorben an schweren Verletzungen im Kopfbereich beim Zusammensto\u00df seines Autos mit einem Panzer.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>ARZHIEVA, Luiza<\/b><br \/>\n1974 &#8211; 22.03.2000<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Istina mira<\/i>\u00a0(Weltwahrheit), Moskau, Russland, Korrespondentin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Einzelheiten des Todes sind bis heute unbekannt. In der Sterbeurkunde, ausgestellt am 22.06.2000, wurden als Grund f\u00fcr den Tod \u201emehrere Splitterverletzungen im Brust- und Kopfbereich\u201c genannt.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>EFREMOV, Alexander<\/b><br \/>\ngestorben am 12.05.2000<br \/>\nZeitung\u00a0<i>Nasche Vremja<\/i>\u00a0(Unsere Zeit), Tjumen, Bildkorrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Wagen, im dem sich der Korrespondent zusammen mit zwei offiziellen Miliz-Offizieren befand, fuhr in Richtung Groznyj und wurde in der N\u00e4he der Siedlung Kirov von tschetschenischen K\u00e4mpfern zur Explosion gebracht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>TEPSURKAEV, Adam<\/b><br \/>\nGestorben am 23.11.2000<br \/>\n<i>Reuters<\/i>\u00a0Nachrichtenagentur, Kameramann<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Erschossen in der Siedlung Ermolovka (s\u00fcd-westlich von Groznyj) von unbekannten T\u00e4tern, die Tschetschenisch sprachen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>POPKOV, Viktor<\/b><br \/>\nGestorben am 02.06.2001<br \/>\n<i>Novaja Gazeta<\/i>, Moskau, Russland, Freier Journalist<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Am 18. April 2001 wurde der Wagen von Viktor POPKOV in der N\u00e4he der Siedlung Alhan-Kala von zwei unbekannten T\u00e4tern beschossen. Der Journalist erlitt mehrere schwere Verletzungen, zwei davon im Kopf. Er erlag diesen Verletzungen einige Wochen sp\u00e4ter im Krankenhaus von Krasnogorsk.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>BARANJUK, Juri Danilovich<\/b><br \/>\nGestorben am 27.01.2002<br \/>\n<i>Komsomolskaja Pravda<\/i>\u00a0(Komsomolwahrheit), Moskau, Russland, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Hubschrauber MI-8 mit dem Korrespondenten sowie 13 weiteren Personen an Bord explodierte aus unbekannten Gr\u00fcnden im Schelkovskij Kreis.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>SUHOMLIN, Vladimir Vladimirovich<\/b><br \/>\n1979-08.01.2003<br \/>\nMoskau, Russland, freier Internet-Journalist, Gr\u00fcnder der unabh\u00e4ngigen Websites\u00a0<i>www.chechnya.ru<\/i>\u00a0und<i>www.serbia.ru<\/i><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Leiche des Journalisten wurde am Stadtrand von Moskau gefunden. Vladimir wurde am 4. Januar von vorm Kinotheater in Leninskij Prospekt entf\u00fchrt. Die T\u00e4ter hatten ihn mit Baseballschl\u00e4gern zu Tode geschlagen. Sp\u00e4ter wurden Verd\u00e4chtige festgenommen, die nach ihren Angaben f\u00fcr den Mord am Journalisten 1.200 US Dollar von ihrem Auftraggeber bekamen. Diese wurden bisher nicht ermittelt.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>HASANOV, Adlan<\/b><br \/>\n1970-09.05.2004<br \/>\n<i>Reuters<\/i>\u00a0Nachrichtenagentur, Korrespondent<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Kam w\u00e4hrend eines Terroraktes im Stadion \u201eDynamo\u201c in Groznyj um. Anl\u00e4sslich des \u201eTages des Sieges\u201c befand sich der Journalist unter den G\u00e4sten des amtierenden Pr\u00e4sidenten Akhmad KADYROV: es gab ein Konzert. Dabei explodierte eine Bombe, deren Z\u00fcndvorrichtung sich auf der zentralen Trib\u00fcne des Stadions befand. KADYROV und der Kommandant der Sondertruppen Valeri BARANOV sowie der Korrespondent starben. Insgesamt kamen dabei mehr als 14 Personen ums Leben, 63 Personen wurden schwer verletzt. Heute agiert KADYROV&#8217;s Sohn Ramsan KADYROV als Pr\u00e4sident &#8211; nicht gew\u00e4hlt, sondern eingesetzt von Wldamir PUTIN.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>POLITKOVSKAJA, Anna Stepanovna<\/b><br \/>\n30.08.1958-07.10.2006<br \/>\n<i>Novaja Gazeta<\/i>, Moskau, Russland, Korrespondentin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Erschossen an PUTIN\u2019s Geburtstag am 7. Oktober 2006 im Hausaufzug ihrer Wohnung in Moskau. Siehe dazu\u00a0<a title=\"Opens internal link in current window\" href=\"http:\/\/anstageslicht.hauptsache.net\/index.php?id=706\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anna POLITKOVSKAJA.<\/a><\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>http:\/\/www.anstageslicht.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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