{"id":16299,"date":"2021-03-04T10:29:30","date_gmt":"2021-03-04T09:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=16299"},"modified":"2021-03-04T10:29:30","modified_gmt":"2021-03-04T09:29:30","slug":"tschetschenien-die-hintergruende-des-konflikts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=16299&lang=de","title":{"rendered":"Tschetschenien \u2013 Die Hintergr\u00fcnde des Konflikts"},"content":{"rendered":"<section class=\"meta\">\n<div class=\"author\"><\/div>\n<\/section>\n<section class=\"preview\">\n<div class=\"text excerpt new_manual-mode\">\n<div class=\"plain-preview\">\n<h2>Vorwort<\/h2>\n<p>In Tschetschenien spiegeln sich alle Probleme Russlands in verschiedenen Fassetten wieder. Offiziell wird eine \u201eantiterroristische Operation\u201c propagiert, in Wirklichkeit findet in Tschetschenien ein Krieg statt, der Kriterien des V\u00f6lkermordes erf\u00fcllt. Das russische Fernsehen verbreitet den Glauben, dass sich die Republik Tschetschenien im Wideraufbau befindet. Tats\u00e4chlich liegt die Republik immer noch in Tr\u00fcmmern. Wladimir Putin und dessen Berater erkl\u00e4rten westlichen Besuchern, es werde alles getan um Verbrechen in Tschetschenien strafrechtlich zu verfolgen. Tats\u00e4chlich denken weder Putin noch seine Untergebenen daran, weil systematische Menschenrechtsverletzungen zur Tradition russischer Kriegsf\u00fchrung und Unterwerfungstaktik geh\u00f6ren. Moskau begann 1999 seinen zweiten Krieg in Tschetschenien als Reaktion auf den fortdauernden Terrorismus und den Einmarsch von Rebellenf\u00fchrer Schamil Bassajew in der kaukasischen Nachbarrepublik Dagestan. In Wirklichkeit deuten viele Indizien darauf hin, dass dieser Krieg aus den gleichen Gr\u00fcnden inszeniert und begonnen wurde wie der erste. Um mit einem kleinen siegreichen Krieg die Nachfolge von Pr\u00e4sident Boris Jelzin im Sinne der Regierung zu entscheiden und einem von Jelzin ausgesuchten Nachfolger in den Kreml zu verhelfen.<\/p>\n<p>Ich versuche in meiner Arbeit die Geschichte und Vorgeschichte des zweiten Tschetschenienkrieges aufzuarbeiten und die Wurzeln des Konflikts aufzuzeigen. Der Konflikt war und ist gepr\u00e4gt von L\u00fcgen und Propaganda sowohl auf Seiten der Russen als auch auf Seiten der Tschetschenen. Zwar gibt es wie im Westen Instrumente demokratischer Kontrolle wie Justiz und Medien aber in den meisten F\u00e4llen sind sie vom Staat abh\u00e4ngig und erf\u00fcllen ihre Rolle nicht. Der englische Russland-Historiker Geoffrey Hosking hat in einem gro\u00dfen Alterswerk darauf hingewiesen, dass man Russland am besten versteht, wenn man nicht an einen Staat mit objektiven Regeln und Gesetzen denkt, sondern an ein Netzwerk pers\u00f6nlicher Beziehungen, in dem unbedingte Loyalit\u00e4t und im Gegenzug die Versorgung der Untergebenen durch die Chefs des jeweiligen Netzwerkes z\u00e4hlen.<sup>[1]<\/sup><\/p>\n<p>Genau diese Netzwerke und \u201eLoyalit\u00e4tsmuster\u201c spiegeln sich im Tschetschenien-Konflikt wieder und verursachen eine Spirale des Schreckens die sich immer weiter zu drehen scheint.<\/p>\n<h2>Die Wurzeln des Konflikts<\/h2>\n<p>Im Oktober, genauer betrachtet am 27. des Jahres 1991, gewann ein gewisser Dschochar Dudajew die Pr\u00e4sidentenwahlen in der autonomen Sowjetrepublik Tschetschenien. Die Wahlen verliefen nebenbei bemerkt, sehr chaotisch ab. Dudajew war sowjetischer General und obwohl er eine Russin geheiratet hatte, ein gl\u00fchender tschetschenischer Nationalist. Bereits nach drei Tagen Amtszeit erkl\u00e4rte Dudajew Tschetschenien zum unabh\u00e4ngigen Staat. Dabei \u00fcberschritt er die Grenze zwischen Souver\u00e4nit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit, hinter der alle anderen F\u00fchrer der autonomen Republiken auf dem Territorium der RSFSR zur\u00fcckgeblieben waren. Selbst Tatarstans ehrgeiziger Pr\u00e4sident Schajmijew hatte diesen Sprung nie gewagt.<\/p>\n<p>Folglich war die russische F\u00fchrung in Moskau \u00fcber diese Pl\u00e4ne emp\u00f6rt. Der zum Sprecher des Obersten Sowjets der RSFSR gew\u00e4hlte Ruslan Chasbulatow, erkl\u00e4rte die tschetschenische Unabh\u00e4ngigkeitsdeklaration f\u00fcr ung\u00fcltig. Der russische Pr\u00e4sident, Boris Jelzin verh\u00e4ngte den Ausnahmezustand. Postwendend wurde eine spontane Invasion des russischen Innenministeriums am 8.November geplant. Die Mission scheiterte. Die 600 Mann starke Truppe landete mitten in der Nicht auf dem Milit\u00e4rflughafen Chankala bei Grosny. Sie waren abgeschnitten vom Nachschub und klaren Befehlen und wurden wenig sp\u00e4ter von tschetschenischen K\u00e4mpfern eingekesselt. Hunderttausende Tschetschenen demonstrierten im Zentrum von Grosny gegen die Moskauer Einmischung. Dudajew wurde an diesem Tag vom General zum Nationalhelden.<sup>[2]<\/sup><\/p>\n<p>Die einseitige Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung verk\u00f6rperte von nun an den allgemeinen Volkswillen. Dudajew r\u00fcstet in der Folge der Invasion seine Republik auf. Tschetschenien entwickelte sich zu einem halbstaatlichen Hybriden. Es war weder ein wirklich eigenst\u00e4ndiges Land, noch ein echter Bestandteil Russlands. An der tschetschenischen Grenze wurde Schilder aufgestellt, die Besucher darauf hinwiesen, dass sie sich in der \u201eNochtschijn Respublika\u201c befanden. Doch die eigenst\u00e4ndige Republik war mehr Fassade. Die Bev\u00f6lkerung bezahlte weiter mit russischen Rubeln und zeigte an der Grenze sowjetische P\u00e4sse vor. Von den Beh\u00f6rden wurde das russische Fernsehen ausgestrahlt und der Fu\u00dfballklub Terek-Grosny durfte in der russischen Liga antreten. Diese Art f\u00f6deraler Restloyalit\u00e4t war eher billig und f\u00fcr beide Seiten folgenlos. Die russische Kassenwarte stoppte im M\u00e4rz 1993 die Zahlungen von Renten und L\u00f6hnen. Dschochar Dudajew scherte seinerseits aus dem russischen Wirtschaftsraum aus, indem er Moskauer Reformen nicht umsetzte und die Preise nach Gutd\u00fcnken regulierte. Dudajew war der Meinung, das ein Brot auch nach der Freigabe der Preise nicht mehr als einen Rubel kosten durfte. Von derlei agrarsozialistischen Vorschriften abgesehen, hielt er es in der Praxis mit einem radikalkapitalistischen Laissez-faire-Prinzip<sup>[3]<\/sup>, das Schwarzh\u00e4ndlern aus ganz Russland eine lukrative Freibeuterzone er\u00f6ffnete. Tschetschenien wurde zum Marktplatz des organisierten illegalen Handels, der \u00d6l- und Autoverk\u00e4ufe und der Geldw\u00e4sche f\u00fcr die gesamte Russische F\u00f6deration. Mittels Flugverkehr flogen Tschetschenen in die T\u00fcrkei, nach China oder in den Nahen Osten. In Grosny verkauften sie die Waren an Zwischenh\u00e4ndler, die das Gut dann zollfrei in ganz Russland absetzten.<sup>[4]<\/sup>\u00a0Vor allem Moskauer Gesch\u00e4ftemacher und hochgestellte Beamte profitierten davon enorm. Zollbetrug, Kapitalflucht und Schieberei hatten l\u00e4ngst die ganze F\u00f6deration befallen.<\/p>\n<p>Vorbestimmt war der Kriegsverlauf ab 1994 unter anderem vom Waffenhandel. Die russische Armee hatte kein Geld, um neue moderne Waffen zu kaufen. Dudajew hingegen erwarb auf den internationalen und russischen R\u00fcstungsbasaren, was er bekommen und bezahlen konnte. Kr\u00e4ftig unterst\u00fctzt wurde diese Vorgehensweise von einem Erlass des russischen Verteidigungsministers Pawel Gratschow vom Mai 1992. Dieser sprach den Tschetschenen nach dem Abzug der ehemaligen sowjetischen Streitkr\u00e4fte aus der Republik, die H\u00e4lfte der russischen Waffen zu. Offiziellen russischen Listen zufolge sollen 226 Flugzeuge, 42 Panzer, 36 Panzerfahrzeuge und 29000 Maschinengewehre in Tschetschenien geblieben sein.<sup>[5]<\/sup><\/p>\n<p>Das \u201eProblem\u201c Tschetschenien wurde vorerst vernachl\u00e4ssigt, da der russische Vielv\u00f6lkerstaat genug andere Sorgen hatte. Erst nachdem Russland mittels Vertr\u00e4ge mit Tatarstan und anderen Republiken stabilisiert wurde, begannen Moskauer Politiker Tschetschenien als Problem wahrzunehmen. Die Drohungen gegen die abtr\u00fcnnige Republik versch\u00e4rften sich auf Seiten Russlands. Die Frage stellte sich, warum es so pl\u00f6tzlich zur Eskalation ausartete? Eine der popul\u00e4rsten Erkl\u00e4rungen daf\u00fcr, stellt wohl das \u00d6l dar. In Grosny befand sich die gr\u00f6\u00dfte \u00d6lraffinerie Russlands. In sowjetischer Zeit wurde damit der ganze russische S\u00fcden versorgt. Tschetschenien selbst verf\u00fcgt \u00fcber begrenzte \u00d6lvorkommen. Strategisch wichtig war aber die Funktion Tschetscheniens als Drehkreuz der Pipelines zwischen dem Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer. F\u00fcr Tschetschenien war das \u00d6l eine sehr wichtige Einkommensquelle.<\/p>\n<p>Die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber einen Angriff fiel auf einer Sitzung des Sicherheitsrates am 29.November 1994. Um ein gewisses \u201eVerst\u00e4ndnis\u201c f\u00fcr den Konflikt in Tschetschenien zu bekommen, m\u00f6chte ich die Zeit etwas zur\u00fcckdrehen und darauf hinweisen, dass bereits im 16.Jahrhundert Bergv\u00f6lker und die russischen Kosaken aufeinander prallten. Auch in den Jahren zwischen 1832 und 1859 leisteten die Tschetschenen den bis Dato l\u00e4ngsten Widerstand. Unter dem Befehl des F\u00fchrers Imam Schamil hielten sie die russischen Heere \u00fcber ein Vierteljahrhundert in Schach. Zar Nikolaus I. forderte in Folge des Krieges 1829 die endg\u00fcltige Befriedigung der Bergv\u00f6lker oder die Ausrottung der Unbotm\u00e4\u00dfigen. Im Zweiten Weltkrieg lie\u00df ausgerechnet der Kaukasier Josef Stalin die Tschetschenen und die mit ihnen verwandten Ingsuchen nach Zentralasien deportieren. Beinahe eine halbe Million Tschetschenen wurden 1944 vertrieben mit dem Vorwand, sie w\u00fcrden mit den Nazis kooperieren. So war die Propaganda.<sup>[6]<\/sup>\u00a0Erst im Jahre 1957 durften die \u00dcberlebenden in den Kaukasus zur\u00fcckkehren. Verst\u00e4ndlicherweise haben sich diese Tatsachen in das Ged\u00e4chtnis aller Tschetschenen gebrannt, die heute \u00e4lter sind als 44 Jahre und die Deportation miterlebt haben.<\/p>\n<p>Doch der Krieg gegen die abtr\u00fcnnige Kaukasusrepublik wurde von den russischen Politikern und Generalen weitergef\u00fchrt. Die gleichen Fehler und Verbrechen vergangener Zeiten wurden mit bemerkenswerter Gr\u00fcndlichkeit in den Jahren 1994 bis 1996 wiederholt. Die russische F\u00fchrung demonstrierte \u00e4u\u00dferste Brutalit\u00e4t gegen\u00fcber der Zivilbev\u00f6lkerung. Die russische Infanterie war schlecht auf diesen Krieg vorbereitet. Aus diesem Grund hing der Erfolg der russischen Truppen von den Luftstreitkr\u00e4ften ab. Die Befehlshaber der Operation bedachten aber nicht das von Nebel, Regen und Schneetreiben gepr\u00e4gtes Dezemberwetter. So warfen die Flugzeuge ihre Bombenladungen mehr oder weniger blind \u00fcber den umk\u00e4mpften Siedlungen ab, in denen Tschetschenen und Russen lebten. Grosny wurde in langen Bombenn\u00e4chten zerm\u00fcrbt, bevor die russischen Truppen im Februar 1995 in die Hauptstadt einzogen. Die Rotten der russischen Soldaten und S\u00f6ldner gingen mit brutaler Grausamkeit vor. Samaschki steht f\u00fcr eines der schlimmsten Massaker. Vor allem die russische Artillerie zerschoss im April 1995 das mit Fl\u00fcchtlingen, Frauen und Kinder \u00fcberf\u00fcllte Dorf, bis alles in Schutt und Asche lag. Soldaten steckten \u00fcber 200 H\u00e4user in brand. Pl\u00fcnderungen wurden durchgef\u00fchrt. \u00dcber Hundert Menschen auf Seiten der Zivilbev\u00f6lkerung wurden ermordet.<sup>[7]<\/sup><\/p>\n<p>Das tragische an diesem Krieg war auch die paradoxe Vorstellung, dass die Soldaten sowohl T\u00e4ter als auch Opfer waren. Gemeint ist damit, dass sie schlechte Ausr\u00fcstung besa\u00dfen, mit zu kurzer oder keiner Ausbildung in den Krieg geschickt wurden. Fehlende Karten, vieldeutige Befehle und das organisatorische Versagen der Generale komplettierten das Chaos. Es Folgte eine bittere Niederlage f\u00fcr die Russischen Truppen. In der Silvesternacht von 1994 auf 1995 eroberte die 131. Maikop-Briegade der Motorsch\u00fctzen den Bahnhof in Grosny. Bereits einen Tag sp\u00e4ter kesselten Dudajews K\u00e4mpfer die Brigade ein und vernichtete diese bis auf wenige Soldaten.<sup>[8]<\/sup><\/p>\n<p>Die russischen Soldaten waren demoralisiert und trafen auf stark motivierte tschetschenische K\u00e4mpfer, die lernten, zu verschwinden wenn es n\u00f6tig war, und blitzschnell zuzuschlagen, wenn die Russen eine Bl\u00f6\u00dfe boten. Die Taktik der tschetschenischen K\u00e4mpfer trug einen gro\u00dfen Beitrag zur enormen Gegenwehr bei. Die tschetschenischen K\u00e4mpfer lockten die russischen Einheiten in die Berge und schnitten ihnen den R\u00fcckweg ab um dann von allen Seiten anzugreifen.<\/p>\n<p><strong>[&#8230;]<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><sup>[1]<\/sup>\u00a0Vgl. Hosking, Geoffrey: Russia and the Russians. A History. New York\/London. 2001<\/p>\n<p><sup>[2]<\/sup>\u00a0Thumann, Michael: Das Lied von der russischen Erde. Moskauer Ringen um Einheit und Gr\u00f6sse. Deutsche Verlags-Anstalt. Stuttgart\/M\u00fcnchen. 2002. S. 106 f<\/p>\n<p><sup>[3]<\/sup>\u00a0Bem: urspr\u00fcnglich politischer und wirtschaftlicher Grundsatz der Liberalen im 19. Jahrhundert, der dem Staat verbot, in die Entwicklung der sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen einzugreifen. \u201egew\u00e4hren lassen\u201c.<\/p>\n<p><sup>[4]<\/sup>\u00a0Thumann, Michael: Das Lied von der russischen Erde. Moskauer Ringen um Einheit und Gr\u00f6sse. Deutsche Verlags-Anstalt. Stuttgart\/M\u00fcnchen. 2002. S. 108<\/p>\n<p><sup>[5]<\/sup>\u00a0Dmitrij Sokolow: Tretja demografitscheskaja, in: Nowoje wremja, Nr. 32. 2001. S. 31-35<\/p>\n<p><sup>[6]<\/sup>\u00a0vgl. Thumann, Michael: Das Lied von der russischen Erde. Moskauer Ringen um Einheit und Gr\u00f6sse. Deutsche Verlags-Anstalt. Stuttgart\/M\u00fcnchen. 2002. S.112<\/p>\n<p><sup>[7]<\/sup>\u00a0vgl. Il \u00e9tait une fois la Tch\u00e9tch\u00e9nie. Regie: Nino Kirtadze. 58 Min. ARTE France. Frankreich 2001. Gesehen am 08.05.05<\/p>\n<p><sup>[8]<\/sup>\u00a0vgl. Christian Schmidt-H\u00fcuer: Siegreich vor die Hunde, in: Die Zeit, Nr.5, 27.01.1995<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<section class=\"meta\">\n<div class=\"author\">\n<h3 class=\"authorname\"><span style=\"font-size: 16px;\">Leseprobe<\/span><\/h3>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"preview\">\n<div class=\"text excerpt new_manual-mode\">\n<div class=\"plain-preview\">\n<h2>Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n<p>Vorwort<\/p>\n<p>Die Wurzeln des Konflikts<\/p>\n<p>Der zweite Tschetschenienkrieg<\/p>\n<p>Der Countdown zum Krieg<\/p>\n<p>Der Kriegsverlauf<\/p>\n<p>Kriegsende und Guerillakrieg<\/p>\n<p>Der Tod Maschadow<\/p>\n<p>Tschetschenien und der Europarat<\/p>\n<p>Derzeitige Lage in Tschetschenien<\/p>\n<p>Nachwort<\/p>\n<p>Quellenverzeichnis<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n<div class=\"page-numbers\">Ende der Leseprobe aus 20 Seiten<\/div>\n<div>\n<p><strong><span class=\"comma-list\"><a class=\"underlined-link\" href=\"https:\/\/www.grin.com\/user\/32760\">Mag. Arno Hickl (Autor)<\/a><\/span><\/strong>, 2005, Tschetschenien \u2013 Die Hintergr\u00fcnde des Konflikts, M\u00fcnchen, GRIN Verlag, https:\/\/www.grin.com\/document\/77978<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.grin.com\/document\/77978\">https:\/\/www.grin.com\/document\/77978<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort In Tschetschenien spiegeln sich alle Probleme Russlands in verschiedenen Fassetten wieder. Offiziell wird eine \u201eantiterroristische Operation\u201c propagiert, in Wirklichkeit findet in Tschetschenien ein Krieg statt, der Kriterien des V\u00f6lkermordes erf\u00fcllt. Das russische Fernsehen verbreitet den Glauben, dass sich die Republik Tschetschenien im Wideraufbau befindet. Tats\u00e4chlich liegt die Republik immer noch in Tr\u00fcmmern. 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