{"id":2035,"date":"2017-08-21T22:07:58","date_gmt":"2017-08-21T20:07:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=2035"},"modified":"2017-08-21T22:07:58","modified_gmt":"2017-08-21T20:07:58","slug":"18-monate-haft-fuer-rapid-fan-wegen-hitlergruss","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=2035&lang=de","title":{"rendered":"18 Monate Haft f\u00fcr Rapid-Fan wegen Hitlergru\u00df"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2036\" aria-describedby=\"caption-attachment-2036\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2036 size-medium\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/gericht-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2036\" class=\"wp-caption-text\">BILD: SN\/SN<\/figcaption><\/figure>\n<h4 class=\"lead-text\">Dass er seit dem Vorfall \u00f6sterreichweites Stadionverbot hat, tut ihm nach eigenen Angaben am meisten weh. Urteil ist rechtskr\u00e4ftig.<\/h4>\n<p>Ein nach eigenen Angaben eingefleischter Fan des \u00f6sterreichischen Fu\u00dfball-Rekordmeisters Rapid Wien ist am Montag von einem Wiener Schwurgericht rechtskr\u00e4ftig wegen nationalsozialistischer Wiederbet\u00e4tigung zu 18 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Der 39-J\u00e4hrige hatte am 13. August 2016 im Heimspiel gegen Admira Wacker M\u00f6dling im Allianz-Stadion den rechten Arm zum Hitlergru\u00df erhoben.<\/p>\n<p>&#8222;I hob mir nix dabei dacht. Es war sicha ka gute Aktion&#8220;, gab der bullige, gro\u00df gewachsene Glatzkopf zu Protokoll. Vor dem Match habe er mit Gleichgesinnten &#8211; der Mann geh\u00f6rt seit 15 Jahren der klubintern einflussreichen Fan-Gruppierung &#8222;Ultras Rapid&#8220; an &#8211; in einer Pizzeria &#8222;a paar Bier und Spritzer&#8220; konsumiert. Bei einem W\u00fcrstelstand und danach im Stadion w\u00e4ren &#8222;noch a paar Bier und Spitzer&#8220; gefolgt: &#8222;So is&#8216; das zustande kommen. A Schei\u00dfaktion.&#8220;<\/p>\n<div id=\"AdContainer_Fullbanner\" class=\"adContainer fullbanner\">\u00a0Er habe sich damit &#8222;ins eigene Knie geschossen&#8220;, bedauerte der mit\u00a0 zehn Vorstrafen gesegnete Besch\u00e4ftigungslose: &#8222;Deswegen hob i Stadionverbot. \u00d6sterreichweit. Des tut ma am meisten weh, ehrlich g&#8217;sagt.&#8220;<\/div>\n<p>Dass der Hitlergru\u00df m\u00f6glicherweise nicht von ungef\u00e4hr kam, legt ein Tattoo nahe, das sich der Mann vor einigen Jahren am rechten Handr\u00fccken t\u00e4towieren hat lassen. Dort tr\u00e4gt er seither die Zahlenfolge &#8222;88&#8220; zur Schau, die in rechtsextremen Kreisen f\u00fcr &#8222;Heil Hitler&#8220; steht. In seinem Fall handle es sich dabei nicht um einen verklausulierten Neonazi-Gru\u00df, behauptete der 39-J\u00e4hrige. Das Tattoo beziehe sich vielmehr auf die am 1. Februar 1988 gegr\u00fcndeten &#8222;Ultras&#8220;: &#8222;I bin bei de Ultras. Mit Leib und Seele. Ultras war mei Leb&#8217;n.&#8220; &#8222;Man kann auch bei den Ultras und Neonazi sein. Theoretisch&#8220;, warf Richter Ulrich Nachtlberger ein. &#8222;Praktisch a. Aber net bei mir&#8220;, entgegnete der Angeklagte.<\/p>\n<p>Die Geschworenen nahmen ihm diese Verantwortung nicht ab und sprachen den 39-J\u00e4hrigen in vollem Umfang der Anklage schuldig. Eine nicht unwesentliche Rolle d\u00fcrfte dabei eine Vorstrafe aus dem Jahr 2013 gespielt haben. Das Landesgericht Linz hatte den Rapid-Fan damals zu einer Bew\u00e4hrungsstrafe verurteilt, nachdem er sich auf Facebook wiederbet\u00e4tigt hatte. So postete er an Hitlers Geburtstag &#8222;Lieber Adi! Alles Gute zum Geburtstag! Gru\u00df, 88&#8220; und verlinkte ein Video-Clip mit dem Horst-Wessel-Lied, der Parteihymne der NSDAP.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>https:\/\/kurier.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass er seit dem Vorfall \u00f6sterreichweites Stadionverbot hat, tut ihm nach eigenen Angaben am meisten weh. Urteil ist rechtskr\u00e4ftig. Ein nach eigenen Angaben eingefleischter Fan des \u00f6sterreichischen Fu\u00dfball-Rekordmeisters Rapid Wien ist am Montag von einem Wiener Schwurgericht rechtskr\u00e4ftig wegen nationalsozialistischer Wiederbet\u00e4tigung zu 18 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Der 39-J\u00e4hrige hatte am 13. 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