{"id":2047,"date":"2017-08-22T00:40:07","date_gmt":"2017-08-21T22:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=2047"},"modified":"2017-08-22T00:40:07","modified_gmt":"2017-08-21T22:40:07","slug":"fbi-warnt-vor-kaspersky-produkten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=2047&lang=de","title":{"rendered":"FBI warnt vor Kaspersky-Produkten"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2048 alignleft\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DetectiveAvatarc-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DetectiveAvatarc-300x225.jpg 300w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DetectiveAvatarc.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Unternehmen, die im Infrastrukturbereich t\u00e4tig sind, sollen laut US-Bundespolizei auf Produkte des Software-Unternehmens verzichten. Das FBI vermutet Zusammenarbeit mit russischem Geheimdienst.<\/strong><\/p>\n<p>Kaspersky ist wurde 1997 in Russland gegr\u00fcndet und hat auch heute noch seinen Hauptsitz in Moskau. Das von Natalja Kasperskaja und Jewgeni Kasperski gegr\u00fcndete Software-Unternehmen ist seit mehr als 20 Jahren auf Computersicherheit spezialisiert. In den USA wird die russische Herkunft nun zu einem massiven Problem. Die US-Bundespolizei FBI wirft dem Unternehmen Zusammenarbeit mit dem russischen Geheimdienst vor. Auch das Angebot des Firmengr\u00fcnders, den Quellcode zur G\u00e4nze offenzulegen, hat an der Ansicht des FBI nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Als nationales Sicherheitsproblem werden die Produkte angesehen. Es bleibt aber nicht bei der Warnung seitens des FBI. Es werden laut Cyberscoop Briefings abgehalten, um Wege aufzuzeigen, wie Vertr\u00e4ge mit Kaspersky vorzeitig aufgel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Kaspersky sei eine &#8222;unannehmbare Bedrohung&#8220;. Vor allem f\u00fcr Unternehmen im Energiesektor oder jene Firmen, die automatisierte Industriesteuerungsanlagen einsetzen.<\/p>\n<h4>&#8222;Extrem entt\u00e4uschender Schritt einer Regierungsbeh\u00f6rde&#8220;<\/h4>\n<p>Kaspersky \u00e4u\u00dfert sich zu den aufgetauchten Meldungen \u00fcber vermeintliche FBI-Briefings. Es w\u00e4re &#8222;ein extrem entt\u00e4uschender Schritt einer Regierungsbeh\u00f6rde gegen ein ethisches Unternehmen, dass sich an alle Gesetze h\u00e4lt.&#8220;<\/p>\n<p>Bereits im Juli wehrte sich Kaspersky \u00f6ffentlich gegen die Vorw\u00fcrfe, dass man mit dem russischen Geheimdienst FSB bei der Entwicklung von Sicherheitssoftware kooperiere. Es g\u00e4be lediglich eine oberfl\u00e4chliche Zusammenarbeit bei Internetkriminalit\u00e4t. Eine Kooperation wie es sie auch mit den USA gibt, wie Gr\u00fcnder Jewgeni Kaspersky in Interviews stets betont. Gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur AP erkl\u00e4rte er im Juni, dass er alles daf\u00fcr tun w\u00fcrde, um zu beweisen, dass Kaspersky nicht heimt\u00fcckisch agieren w\u00fcrde. Er verstehe aber, dass &#8222;wir merkw\u00fcrdig aussehen&#8220;. Eine russische IT-Firma sei ungew\u00f6hnlich, dessen sei er sich bewusst.<\/p>\n<p>Die Offerte, den gesamten Sicherheitsquellcode offenzulegen, hat man beim FBI bis dato nicht in Anspruch genommen. Dennoch steht das Unternehmen unter Verdacht, dem russischen Geheimdienst bei zahlreichen Angriffen geholfen zu haben.<\/p>\n<p>In Russland liegt der Marktanteil bei 50 Prozent, weltweit hingegen nur bei acht Prozent.<\/p>\n<p>(bagre)<\/p>\n<p>http:\/\/diepresse.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen, die im Infrastrukturbereich t\u00e4tig sind, sollen laut US-Bundespolizei auf Produkte des Software-Unternehmens verzichten. Das FBI vermutet Zusammenarbeit mit russischem Geheimdienst. 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