{"id":2076,"date":"2017-08-22T23:13:02","date_gmt":"2017-08-22T21:13:02","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=2076"},"modified":"2017-08-23T10:39:14","modified_gmt":"2017-08-23T08:39:14","slug":"17-millionen-pensionen-steigen-um-22-prozent-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=2076&lang=de","title":{"rendered":"1,7 Millionen Pensionen steigen um 2,2 Prozent an"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_2096\" aria-describedby=\"caption-attachment-2096\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"fancybox\" title=\"Bei einer Pension von 1000 Euro macht die Erh\u00f6hung 22 Euro pro Monat aus. (Bild: APA\/HARALD SCHNEIDER)\" href=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder_skaliert\/2017\/08\/22\/3cc6239e0e53cf0b48893dbbae68f215__pensions20er_jpg_1568820_1164.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2096 size-medium\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/pensions-300x170.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/pensions-300x170.jpg 300w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/pensions-480x271.jpg 480w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/pensions.jpg 630w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2096\" class=\"wp-caption-text\">Foto: APA\/HARALD SCHNEIDER<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wie die\u00a0<a class=\"sto_a\" href=\"http:\/\/www.krone.at\/oesterreich\/pensionen-kern-verspricht-zweier-vor-dem-komma-dafuer-luxus-nuller-story-583931\">&#8222;Krone&#8220; bereits ank\u00fcndigte<\/a><span class=\"sto_as\">\u00a0<\/span>, werden die Pensionen erh\u00f6ht. Niedrigpensionen von mehr als 1,7 Millionen Menschen, das ist die \u00fcberwiegende Mehrheit, steigen ab J\u00e4nner n\u00e4chsten Jahres um 2,2 Prozent\u00a0<span class=\"ws_nw\">&#8211;<\/span>\u00a0was bei einer Pension von 1000 Euro pro Monat 22 Euro ausmacht. Etwas mehr als 10.000 Beamte m\u00fcssen daf\u00fcr eine Nullrunde in Kauf nehmen. Das haben SP\u00d6 und \u00d6VP am Dienstag im Ministerrat beschlossen.<\/strong><\/p>\n<p><span class=\"initial_letter s_res c_fg\">B<\/span>is zu einer Pensionsh\u00f6he von 1500 Euro gibt es ab 1. J\u00e4nner ein Plus von 2,2 Prozent. Davon profitieren 1,684.000\u00a0<span class=\"ws_nw\">ASVG-<\/span>Versicherte, Selbstst\u00e4ndige und Bauern (gesetzliche Sozialversicherung) sowie 51.272 Personen aus dem \u00f6ffentlichen Bereich. Um 33 Euro werden die Pensionen zwischen 1500 und 2000 Euro erh\u00f6ht. Das betrifft 306.000 Personen in der gesetzlichen Sozialversicherung und 54.070 Beamte. \u00a0Bei einer Pension von 1000 Euro macht die Erh\u00f6hung 22 Euro pro Monat aus.<\/p>\n<div class=\"c_content_pics c_desc_credit kmm_plugin\">\n<div id=\"kmm_cp_slideshow_0_0_media_details\" class=\"media_details\">\n<div class=\"c_credits\"><strong>Nullrunde f\u00fcr mehr als 10.000 Beamte<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die Inflation der letzten zw\u00f6lf Monate von 1,6 Prozent abgegolten bekommen die Pensionisten zwischen 2000 und 3355 Euro. Diese eigentlich gesetzlich vorgesehene Erh\u00f6hung erhalten 335.000 Menschen in der gesetzlichen Sozialversicherung und 110.923 Beamte. Weniger als die Inflation gibt es nur im \u00f6ffentlichen Bereich. Zwischen einer Pensionsh\u00f6he von mehr als 3355 und 4980 Euro sinkt der Prozentsatz von 1,6 linear auf null Prozent ab. Das betrifft 37.237 Beamte. Und 10.419 \u00f6ffentlich Bedienstete erhalten gar keine Pensionserh\u00f6hung, weil ihr Bezug \u00fcber der\u00a0<span class=\"ws_nw\">ASVG-<\/span>H\u00f6chstbeitragsgrundlage von 4980 Euro monatlich liegt.<\/p>\n<div class=\"c_inread_ad\"><\/div>\n<div class=\"c_content_pics c_desc_credit kmm_plugin\">\n<div class=\"pos_rel hxcms_cp_slide_content \">\n<div class=\"pos_rel hxcms_slide_content_inner\"><a class=\"fancybox\" title=\" (Bild: APA)\" href=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder_skaliert\/2017\/08\/22\/1cd05da94e8ffe1e3386e97f5b52859a__pensionen_jpg_1568798_1164.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"float_l\" title=\"1,7 Millionen Pensionen steigen um 2,2 Prozent an (Bild: APA)\" src=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder\/2017\/08\/22\/1cd05da94e8ffe1e3386e97f5b52859a__pensionen_jpg.jpg\" alt=\"1,7 Millionen Pensionen steigen um 2,2 Prozent an (Bild: APA)\" width=\"630\" height=\"356\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"kmm_cp_slideshow_0_1_media_details\" class=\"media_details\">\n<div class=\"c_credits\">Foto: APA<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3>Rund 114 Millionen Euro Mehrkosten allein im n\u00e4chsten Jahr<\/h3>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Mehrkosten f\u00fcr die h\u00f6here Anpassung werden im Gesetzesentwurf mit 136 Millionen Euro f\u00fcr das kommende Jahr in der gesetzlichen Sozialversicherung angegeben. Bis 2022 solle der Betrag auf knapp 116 Millionen Euro sinken. Da allerdings im \u00f6ffentlichen Dienst Einsparungen von 21,6 Millionen Euro im Vergleich zur einheitlichen Inflationsabgeltung erwartet werden, reduziert sich der Mehraufwand im kommenden Jahr auf insgesamt 114,4 Millionen und bis zum Jahr 2022 auf 94,4 Millionen Euro. Die \u00f6ffentliche Verschuldung soll bis zum Ende des Jahres 2047 durch die Ma\u00dfnahmen um 0,15 Prozent des BIP oder 915 Millionen Euro steigen.<\/p>\n<h3>Kern sieht kein Wahlzuckerl: &#8222;H\u00e4tten das sowieso durchgezogen&#8220;<\/h3>\n<p>Bundeskanzler Christian Kern (SP\u00d6) kann nicht nachvollziehen, warum Kritiker in der Pensionserh\u00f6hung ein Wahlzuckerl sehen: &#8222;Egal, ob eine Wahl stattfindet\u00a0<span class=\"ws_nw\">&#8211;<\/span>\u00a0wir h\u00e4tten das in jedem Fall so durchgezogen&#8220;, meinte er am Dienstag nach dem Ministerrat. Man m\u00fcsse in der Debatte etwas aufpassen, empfahl Kern, die Realit\u00e4t sei, &#8222;wir k\u00f6nnen uns das nicht nur leisten, ich halte das f\u00fcr angemessen&#8220;. Zu einem Wahlzuckerl passe auch nicht, dass man die H\u00f6chstpensionisten vergraule, weil sie gar kein Plus bekommen, argumentierte der\u00a0<span class=\"ws_nw\">SP\u00d6-<\/span>Chef.<\/p>\n<div class=\"c_content_pics c_desc_credit kmm_plugin\">\n<div class=\"pos_rel hxcms_cp_slide_content \">\n<div class=\"pos_rel hxcms_slide_content_inner\"><a class=\"fancybox\" title=\"Kanzler Christian Kern im Pressefoyer nach der Sitzung des Ministerrates (Bild: APA\/ROLAND SCHLAGER)\" href=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder_skaliert\/2017\/08\/22\/46fff43a7cb2cbd7a12d233677fcc10c__kern_jpg_1568816_1164.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"float_l\" title=\"Kanzler Christian Kern im Pressefoyer nach der Sitzung des Ministerrates (Bild: APA\/ROLAND SCHLAGER)\" src=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder\/2017\/08\/22\/46fff43a7cb2cbd7a12d233677fcc10c__kern_jpg.jpg\" alt=\"Kanzler Christian Kern im Pressefoyer nach der Sitzung des Ministerrates (Bild: APA\/ROLAND SCHLAGER)\" width=\"630\" height=\"356\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"kmm_cp_slideshow_0_3_media_details\" class=\"media_details\">\n<div class=\"c_desc\">Kanzler Christian Kern im Pressefoyer nach der Sitzung des Ministerrates<\/div>\n<div class=\"c_credits\">Foto: APA\/ROLAND SCHLAGER<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3>St\u00f6ger: Pensionisten &#8222;haben bekommen, was ihnen zusteht&#8220;<\/h3>\n<p>Zuvor hatte allerdings sein eigener Sozialminister Alois St\u00f6ger mit der Feststellung, die Pensionisten &#8222;haben bekommen, was ihnen zusteht&#8220;, sogar den roten Wahlslogan in leicht abgewandelter Form bem\u00fcht. &#8222;Es ist ein guter Tag&#8220; f\u00fcr die Pensionisten, frohlockte St\u00f6ger, dessen vorgeschlagenes Modell damit umgesetzt wird. Man habe das Prinzip umgesetzt, dass kleine Pensionen st\u00e4rker angehoben werden. Dass es unfair sei, hohe Pensionen, f\u00fcr die ja auch mehr einbezahlt worden sei, gar nicht zu erh\u00f6hen, sieht der Minister nicht so: In dieser H\u00f6he sei es &#8222;zumutbar, einen Solidarbeitrag zu leisten&#8220;.<\/p>\n<div class=\"c_content_pics c_desc_credit kmm_plugin\">\n<div class=\"pos_rel hxcms_cp_slide_content \">\n<div class=\"pos_rel hxcms_slide_content_inner\"><a class=\"fancybox\" title=\"Sozialminister Alois St\u00f6ger (SP\u00d6) und Finanzminister Hans J\u00f6rg Schelling (\u00d6VP) (Bild: APA\/Robert J\u00e4ger)\" href=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder_skaliert\/2016\/10\/17\/9d672418262081f5a108cb3ffe4c12e4__anhang_jpg_1462640_1164.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"float_l\" title=\"Sozialminister Alois St\u00f6ger (SP\u00d6) und Finanzminister Hans J\u00f6rg Schelling (\u00d6VP) (Bild: APA\/Robert J\u00e4ger)\" src=\"http:\/\/imgl.krone.at\/Bilder\/2016\/10\/17\/9d672418262081f5a108cb3ffe4c12e4__anhang_jpg.jpg\" alt=\"Sozialminister Alois St\u00f6ger (SP\u00d6) und Finanzminister Hans J\u00f6rg Schelling (\u00d6VP) (Bild: APA\/Robert J\u00e4ger)\" width=\"630\" height=\"356\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"kmm_cp_slideshow_0_4_media_details\" class=\"media_details\">\n<div class=\"c_desc\">Sozialminister Alois St\u00f6ger (SP\u00d6) und Finanzminister Hans J\u00f6rg Schelling (\u00d6VP)<\/div>\n<div class=\"c_credits\">Foto: APA\/Robert J\u00e4ger<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&#8222;Das ist ein sch\u00f6ner Erfolg&#8220;, meinte auch Vizekanzler Wolfgang Brandstetter (\u00d6VP) zur Einigung. Kritik wies er ebenfalls zur\u00fcck: &#8222;Wenn wir uns nicht einigen, hei\u00dft es, die streiten, wenn wir uns einmal einigen, ist es auch nicht recht.&#8220; Zur Finanzierung erkl\u00e4rte er lapidar: &#8222;Dort, wo ein gemeinsamer politischer Wille ist, ist auch ein gemeinsamer budget\u00e4rer Weg.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>http:\/\/www.krone.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie die\u00a0&#8222;Krone&#8220; bereits ank\u00fcndigte\u00a0, werden die Pensionen erh\u00f6ht. Niedrigpensionen von mehr als 1,7 Millionen Menschen, das ist die \u00fcberwiegende Mehrheit, steigen ab J\u00e4nner n\u00e4chsten Jahres um 2,2 Prozent\u00a0&#8211;\u00a0was bei einer Pension von 1000 Euro pro Monat 22 Euro ausmacht. Etwas mehr als 10.000 Beamte m\u00fcssen daf\u00fcr eine Nullrunde in Kauf nehmen. 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