{"id":3037,"date":"2017-09-28T16:34:14","date_gmt":"2017-09-28T14:34:14","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=3037"},"modified":"2017-09-28T16:34:14","modified_gmt":"2017-09-28T14:34:14","slug":"russland-seit-20-jahren-kannibale","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=3037&lang=de","title":{"rendered":"Russland: Seit 20 Jahren Kannibale?"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3038 alignleft\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/\u0411\u0430\u043a\u0448\u0435\u0435\u0432\u044b-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/\u0411\u0430\u043a\u0448\u0435\u0435\u0432\u044b-2-300x225.jpg 300w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/\u0411\u0430\u043a\u0448\u0435\u0435\u0432\u044b-2-480x360.jpg 480w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/\u0411\u0430\u043a\u0448\u0435\u0435\u0432\u044b-2.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ein russisches Paar steht in Verdacht, mehr als 30 Menschen ermordet und nachher verspeist zu haben. In der Wohnung der Verd\u00e4chtigen tauchen Menschenfleisch-Rezepte auf.<\/strong><\/p>\n<p>Ein grausiger Kriminalfall ersch\u00fcttert die russische \u00d6ffentlichkeit: In Krasnodar im S\u00fcden des Landes ist ein Ehepaar unter Mord- und Kannibalismusverdacht verhaftet worden. Das Ausma\u00df des Falles ist noch unklar, Medien spekulieren \u00fcber eine Anzahl von bis zu 30 Ermordeten. Die Beh\u00f6rden halten sich mit Informationen zur\u00fcck, daf\u00fcr \u00fcberschlagen sich die russischen Boulevardzeitungen mit Mutma\u00dfungen.<\/p>\n<p>Absto\u00dfende Selfies des Mannes mit Leichenteilen haben &#8211; notd\u00fcrftig verpixelt &#8211; den Weg ins Internet gefunden. Die Taten sollen sich in einem armen, verwahrlosten Milieu in der Stadt etwa 1200 Kilometer s\u00fcdlich von Moskau abgespielt haben. Der Ehemann, geboren 1982, jobbte als Gelegenheitsarbeiter. Die 1975 geborene Ehefrau war Krankenschwester in einer Akademie f\u00fcr Milit\u00e4rpiloten, bis sie wegen Alkoholsucht entlassen wurde. Das Paar lebte aber weiter in einer Baracke, die der Serow-Fliegerakademie geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das Staatliche Ermittlungskomitee von Krasnodar hat zu dem Fall erst wenige Fakten best\u00e4tigt, aber schon die klingen wie aus einem Horrorfilm: Das Paar habe Anfang September eine Frau kennengelernt. Man habe zusammen getrunken und sei in Streit geraten. Dabei habe der Mann die neue Bekannte ermordet und zerst\u00fcckelt. Dann habe er sich mit den Leichenteilen fotografiert.<\/p>\n<h2>Eingelegte Leichenteile<\/h2>\n<p>Die Polizei kam den mutma\u00dflichen T\u00e4tern auf die Schliche, weil der Ehemann den Angaben zufolge das Mobiltelefon mit den gruseligen Bildern verlor. Arbeiter fanden das Handy. Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Fahnder Leichenteile der vermissten Ermordeten. Und sie entdeckten menschliche K\u00f6rperteile, eingelegt in Salzlake in einem Weckglas, und eingefrorene Fleischst\u00fccke unbekannter Herkunft.<\/p>\n<p>In einer Mitteilung hie\u00df es, die Beh\u00f6rden pr\u00fcften, &#8222;ob die Beschuldigten f\u00fcr weitere Verbrechen verantwortlich sein k\u00f6nnten&#8220;. Der Verd\u00e4chtige soll Presseberichten zufolge einen zweiten Mord gestanden haben. In der Wohnung fanden sich aber auch die Handys mehrerer Menschen, die seit Jahren vermisst wurden. Und es seien Videos mit Rezepttipps zur Zubereitung von Menschenfleisch gefunden worden. Die \u00e4ltesten derartigen Aufnahmen stammten von 1999, zitierte die Zeitung &#8222;Komsomolskaja Prawda&#8220; einen nicht genannten Ermittler.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Angaben hinaus schossen die Spekulationen der Medien ins Kraut: K\u00f6nnten die Kannibalen Menschenfleisch verkauft haben? K\u00f6nnte das Fleisch gar Offizierssch\u00fclern der Fliegerakademie vorgesetzt worden sein? Die Stadtverwaltung von Krasnodar stellte klar, dass alles Fleisch in L\u00e4den und M\u00e4rkten \u00e4rztlicher Kontrolle unterliege.<\/p>\n<h2>Russland und seine Massenm\u00f6rder<\/h2>\n<p>&#8222;Man kann sich nur gruseln, dass die Kannibalen fast 20 Jahre lang unter Menschen lebten und nicht aufgefallen sind&#8220;, schrieb das Boulevardblatt &#8222;Moskowski Komsomolez&#8220;. Allerdings hat es in der Sowjetunion wie in\u00a0<span class=\"textHLMark\">Russland<\/span>\u00a0in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Mordserien gegeben, die lange nicht aufgekl\u00e4rt wurden.<\/p>\n<p>Bekannt wurde der sowjetische Massenm\u00f6rder Andrej Tschikatilo, der von 1978 bis 1990 mindestens 53 Menschen get\u00f6tet haben soll. 2007 wurde in Moskau ein Mann verurteilt, der nach eigenem Gest\u00e4ndnis in einem Stadtwald 63 Menschen ermordet hatte. Nachgewiesen werden konnten ihm 49 Taten. Noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt ist der Fall eines Polizisten in der N\u00e4he von Irkutsk in Sibirien. Er wurde wegen Mordes an 22 Frauen verurteilt, gestand 2015 aber 59 weitere Morde.<\/p>\n<p>(APA\/dpa\/Friedemann Kohler)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein russisches Paar steht in Verdacht, mehr als 30 Menschen ermordet und nachher verspeist zu haben. In der Wohnung der Verd\u00e4chtigen tauchen Menschenfleisch-Rezepte auf. Ein grausiger Kriminalfall ersch\u00fcttert die russische \u00d6ffentlichkeit: In Krasnodar im S\u00fcden des Landes ist ein Ehepaar unter Mord- und Kannibalismusverdacht verhaftet worden. 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