{"id":4699,"date":"2018-01-03T21:10:52","date_gmt":"2018-01-03T19:10:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=4699"},"modified":"2018-01-03T21:10:52","modified_gmt":"2018-01-03T19:10:52","slug":"ams-chefin-auch-andere-foerderungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=4699&lang=de","title":{"rendered":"AMS-Chefin: \u201eAuch andere F\u00f6rderungen\u201c"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_4700\" aria-describedby=\"caption-attachment-4700\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4700 size-full\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Petra.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Petra.jpg 600w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Petra-300x200.jpg 300w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Petra-480x320.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4700\" class=\"wp-caption-text\">Petra Draxl, AMS Wien (Foto: Hromek\/AMS)<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"teaser\"><strong>AMS-Wien-Chefin Petra Draxl hat das Aus f\u00fcr die Aktion 20.000 nicht wie Finanzstadtr\u00e4tin Renate Brauner (SP\u00d6) explizit kritisiert. Das AMS habe \u201eauch andere F\u00f6rderinstrumente\u201c. Aber es sei \u201eschon ziemlich zugegangen\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Die Wiener AMS-Chefin zeigte sich abwartend. F\u00fcr das Wiener AMS bedeute das Ende der Aktion, dass man nun verst\u00e4rkt schauen m\u00fcsse, ob das AMS die gute konjunkturelle Lage auch nutzen k\u00f6nne. \u201eWir haben auch andere F\u00f6rderinstrumente. Wir haben eine sehr gute F\u00f6rderung f\u00fcr Frauen \u00fcber 50 Jahre, hier zahlen wir zwei Drittel der Lohn- und Lohnnebenkosten f\u00fcr Betriebe\u201c, sagte Draxl im \u201eWien heute\u201c-Interview. Sie hoffe sehr, dass die gute konjunkturelle Lage den Menschen eine Chance gebe, dass \u201eauch Menschen \u00fcber 50 Jahre Arbeit finden\u201c.<\/p>\n<div class=\"stripe fitting\">\n<div class=\"remote\"><\/div>\n<h2>Studiogespr\u00e4ch mit Petra Draxl<\/h2>\n<p>Was das Aus der \u201eAktion 20.000\u201c f\u00fcr den Wiener Arbeitsmarkt bedeutet, erkl\u00e4rt die Chefin des Arbeitsmarktservice (AMS) Wien, Petra Draxl.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Es ist beim AMS \u201eschon ziemlich zugegangen\u201c<\/h2>\n<p>Neben dem Pilotprojekt haben in Wien bereits die Vorbereitungen f\u00fcr den regul\u00e4ren Start der Aktion 20.000 begonnen. F\u00fcr rund 1.300 Stellen liefen beim Wiener AMS bereits die Bewerbungsverfahren. Beim AMS gab es wegen der Absage der Aktion nun zahlreiche Anrufe. \u201eEs ist schon ziemlich zugegangen\u201c, sagte Draxl.<\/p>\n<p>\u201eAber wenn die Unternehmen schon jemanden gefunden haben und konkret wissen, wann die Person anf\u00e4ngt, dann wird es finanziert, wenn noch alles offen ist, kann es nicht in Piloten reingenommen werden\u201c, so Draxl. Nun w\u00fcrde man beginnen bei den Firmen durchzurufen.<\/p>\n<h2>Brauner: \u201eFrontalangriff auf \u00e4ltere Arbeitnehmer\u201c<\/h2>\n<p>Die Aktion 20.000 war vergangenes Jahr vor allem von der SP\u00d6 forciert worden und sollte Langzeitarbeitslose in gemeinn\u00fctzige Gemeindejobs bringen. Die urspr\u00fcnglich auf zwei Jahre angelegte Aktion h\u00e4tte 780 Mio. Euro gekostet. AMS-Chef Johannes Kopf unterst\u00fctzt die Streichung des Besch\u00e4ftigungsbonus und der Aktion 20.000 durch die neue Bundesregierung, da diese Programme derzeit aufgrund des \u201eenormen Besch\u00e4ftigungswachstums\u201c und der \u201ebrummenden Wirtschaft\u201c nicht notwendig seien und anderweitig besser eingesetzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<div class=\"stripe fitting\">\n<div class=\"remote\"><\/div>\n<h2>Aus f\u00fcr Aktion 20.000<\/h2>\n<p>\u201eWien heute\u201c-Redakteurin Evelyn Kanya hat mit einem ehemaligen Arbeitslosen gesprochen, der durch die Aktion 20.000 wieder Arbeit gefunden hat.<\/p>\n<\/div>\n<p>SP\u00d6-Stadtr\u00e4tin Brauner kritisierte das Ende der Aktion als \u201eFrontalangriff auf die \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer\u201c. Koordiniert wurde das Pilotprojekt vom Wiener ArbeitnehmerInnen F\u00f6rderungsfonds (WAFF). Hier ist man mit dem Aus f\u00fcr die Aktion erwartungsgem\u00e4\u00df nicht zufrieden. Das Kostenargument der Regierung will der WAFF nicht gelten lassen, denn man \u201espare nun maximal ein Drittel, weil ja Arbeitslosengeld jedenfalls weiter zu bezahlen ist. Man muss davon ausgehen, wenn jemand mit 55 Jahren arbeitslos wird, dass er oder sie dann bis 65 Jahre arbeitslos bleiben wird\u201c, sagt Alexander Juen vom WAFF gegen\u00fcber \u201eWien heute\u201c.<\/p>\n<h2>Zwei Themen f\u00fcr AMS auch bei guter Konjunktur<\/h2>\n<p>Generell sei dass AMS, auch wenn die Konjunktur gerade gut laufe, mit zwei Dingen besch\u00e4ftigt. \u201eDas ist die Qualifizierung der Menschen, auch wenn die Wirtschaft gut l\u00e4uft. Da werden wir massiv hinschauen m\u00fcssen, dass es uns gelingt Menschen zu qualifizieren\u201c, sagt Draxl. Das zweite Thema sie die Mobilit\u00e4t der Menschen am Arbeitsmarkt. \u201eWeil \u00f6sterreichweit einfach die offenen Stellen sind. Ein flexibler Arbeitsnehmer wird hier auch positiv bewertet werden\u201c, meint Draxl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>http:\/\/wien.orf.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AMS-Wien-Chefin Petra Draxl hat das Aus f\u00fcr die Aktion 20.000 nicht wie Finanzstadtr\u00e4tin Renate Brauner (SP\u00d6) explizit kritisiert. Das AMS habe \u201eauch andere F\u00f6rderinstrumente\u201c. Aber es sei \u201eschon ziemlich zugegangen\u201c. Die Wiener AMS-Chefin zeigte sich abwartend. 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