{"id":6057,"date":"2018-04-12T16:35:45","date_gmt":"2018-04-12T14:35:45","guid":{"rendered":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=6057"},"modified":"2018-04-12T16:35:45","modified_gmt":"2018-04-12T14:35:45","slug":"fall-skripal-gift-stammt-aus-russland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ichkeria.at\/?p=6057&lang=de","title":{"rendered":"Fall Skripal: Gift stammt aus Russland"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_6058\" aria-describedby=\"caption-attachment-6058\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6058\" src=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/\u0421\u043a\u0440\u0438\u043f\u0430\u043b\u044c-\u042e\u043b\u0438\u044f.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"356\" srcset=\"http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/\u0421\u043a\u0440\u0438\u043f\u0430\u043b\u044c-\u042e\u043b\u0438\u044f.jpg 630w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/\u0421\u043a\u0440\u0438\u043f\u0430\u043b\u044c-\u042e\u043b\u0438\u044f-300x170.jpg 300w, http:\/\/ichkeria.at\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/\u0421\u043a\u0440\u0438\u043f\u0430\u043b\u044c-\u042e\u043b\u0438\u044f-480x271.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6058\" class=\"wp-caption-text\">Julia Skripal<br \/>Bild: AP, AFP, krone.at-Grafik<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Das R\u00e4tsel der Herkunft des Nervengiftes, mit dem im englischen Salisbury ein beinahe t\u00f6dlicher Anschlag auf den fr\u00fcheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia ver\u00fcbt wurde, scheint gekl\u00e4rt: Wie die Organisation f\u00fcr das Verbot chemischer Waffen (OPCW) am Donnerstag best\u00e4tigte, stammt es aus Russland. Zu diesem Resultat kam man nach Untersuchungen von Blutproben der beiden Opfer, die die Attacke knapp \u00fcberlebten. Die russische Regierung hat diese Angaben erneut und umgehend dementiert.<\/strong><\/p>\n<p>Die britische Regierung macht Moskau f\u00fcr den Giftanschlag vom 4. M\u00e4rz verantwortlich. Russland weist jede Verantwortung zur\u00fcck und stellte am Donnerstag erneut klar, \u201ekeine anderen Kampfstoffe besessen zu haben als jene, die der OPCW gemeldet worden sind\u201c. Diese seien allesamt 2017 vernichtet worden. In dem OPCW-Bericht wird das verwendete Gift nicht benannt, es zeichnete sich nach Angaben der Experten aber durch eine \u201ehohe Reinheit\u201c aus.<\/p>\n<p><strong>Diplomatische Krise zwischen westlichen Staaten und Russland<\/strong><\/p>\n<p>Die britischen Beh\u00f6rden gehen davon aus, dass bei der Tat ein Nervengift der Nowitschok-Gruppe aus sowjetischer Produktion zum Einsatz kam. Der Fall f\u00fchrte zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen den f\u00fchrenden westlichen Staaten und Russland. Auch am Freitag wollten die Briten das russische Dementi nicht einfach so hinnehmen. \u201eEs gibt keinen Zweifel, was benutzt wurde, und es gibt keine andere Erkl\u00e4rung, wer daf\u00fcr verantwortlich ist &#8211; nur Russland hat die Mittel, ein Motiv und die Erfahrung\u201c, sagte Au\u00dfenminister Boris Johnson.<\/p>\n<p>Ein vollst\u00e4ndiger Bericht, der allerdings geheim ist, soll den Unterzeichnerstaaten der OPCW zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Die britische Regierung berief f\u00fcr den 18. April ein Treffen ein, um \u00fcber das weitere Vorgehen zu beraten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>www.krone.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das R\u00e4tsel der Herkunft des Nervengiftes, mit dem im englischen Salisbury ein beinahe t\u00f6dlicher Anschlag auf den fr\u00fcheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia ver\u00fcbt wurde, scheint gekl\u00e4rt: Wie die Organisation f\u00fcr das Verbot chemischer Waffen (OPCW) am Donnerstag best\u00e4tigte, stammt es aus Russland. 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